Home Region Sport Schweiz/Ausland Rubriken Agenda
Leserbrief
Region
11.08.2026
11.08.2026 19:51 Uhr

Wer kämpft für die Montessori-Schule?

Pino Gaudio: Wann wird endlich bei Montessori hingeschaut?
Pino Gaudio: Wann wird endlich bei Montessori hingeschaut? Bild: zVg/Collage: Linth24
Nach alle den Desastern rund um den glücklosen Investor Jörg Lutz stellt sich ein Leserbriefschreiber die Frage: Und was ist mit der von Lutz zerstörten Montessori-Schule?

Pino Gaudio schreibt:

«Die Montessori-Schule Siebnen war für viele Menschen weit mehr als nur eine Schule. Sie war ein Ort des Lernens, der Gemeinschaft und der Entwicklung für viele Schülerinnen und Schüler. Eltern, Lehrpersonen und Unterstützende haben über Jahre mit viel Herzblut und grossem Einsatz für diese Schule gekämpft. Einige dieser Menschen geben bis heute nicht auf, weil sie überzeugt sind, dass diese Schule und ihre Idee eine Zukunft verdienen.

Wann wird hingeschaut?

Umso schwerer ist es zu verstehen, warum nach all den Jahren noch immer so viele Fragen offen sind. Viele Menschen verfolgen die Entwicklungen rund um Jörg Lutz und die Montessori-Schule Siebnen seit Jahren und fragen sich: Warum wird nicht endlich umfassend hingeschaut?

Besonders nachdenklich macht viele auch die öffentlich bekannt gewordene Forderung der Raiffeisenbank Schänis-Amden in Höhe von 9,4 Millionen Franken gegenüber der Firma von Jörg Lutz. Gerade weil es sich um eine ländlich verankerte Bank handelt, deren Kundschaft traditionell viele Bauernfamilien, Gewerbetreibende und Menschen aus der Region umfasst, entstehen Fragen, die nach Antworten verlangen.

Kommentar

Anmerkung von Linth24: Unser Portal und früher die unter der Leitung unseres Verlegers stehenden Obersee Nachrichten machten seit rund 10 Jahren auf die Geschäftspraktiken von Treuhänder Jörg Lutz aufmerksam. Insofern ist es unverständlich, dass die Schwyzer Justiz und im Falle Montessori auch die Zentralschweizer Stiftungsaufsicht das Drama seit Jahren geduldig weiterlaufen liessen. Im Falle Montessori wurde unter Lutz eine wertvolle Institution samt schönster Schulanlage in den Ruin geführt. Umgekehrt verschickte der Schwyzer Regierungsrat kürzlich noch eine Medienmitteilung und wusch sich die Hände in Unschuld. Derweil gerade das Schwyzer Bildungsdepartement die Zerstörung der Montessori Schule geduldig geschehen liess.

Pino Gaudio, Zürich
Demnächst