Der Ex-Betreibungsbeamte Hans Rudolf Stählin von Lachen-Altendorf hat letzten Sommer von seinem Ex-Freund Jörg Lutz vor Gericht 485'000 Franken gefordert. Das aber war nur der erste Teil der vielen Millionen, die Stählin von seinem Ex-Freund Lutz fordert.
Stählin spendierte nochmals
Im Falle der 485'000 Franken trat Stählin noch ein letztes Mal ins Fettnäpfchen. Wie die Gerichtsakten zum Fall zeigen, versprach Lutz seinem Stählin, er zahle ihm alle Schulden zurück. Dies aufgrund eines Geschäfts in England. Dafür aber müsse Lutz eine Versicherung abschliessen, wofür er 485'000 Franken benötige.
Der Ex-Betreibungsbeamte Stählin öffnete seine Kasse ein weiteres Mal. Doch wie so oft funktionierte das Englandgeschäft von Lutz nicht – wie danach der nächste versprochene Deal mit einem Japaner.
Halbe Million geschenkt
Nun riss Stählin der Geduldfaden. Er reichte gegen seinen Ex-Freund wegen der 485'000 Franken eine Klage ein. Vor dem Bezirksgericht March führte Lutz’ Anwalt dann aber aus, die halbe Million sei kein Darlehen gewesen. Stählin habe Lutz das Geld für seine Dienste als Steuerberater geschenkt.
Schlussendlich landete der Fall vor Kantonsgericht, das Lutz verpflichtete, die Schuld zu bezahlen. Plus Gerichtskosten und Parteientschädigung.
Lutz am Ende
Nun blieb Lutz nur noch der Gang ans Bundesgericht. Wie der «March-Anzeiger» nun berichtet, hat Lutz darauf verzichtet, womit er Stählin neben den 485'000 Franken noch Zinsen in Höhe von mehreren zehntausend Franken sowie eine Parteienentschädigung von 12'000 Franken bezahlen muss. Dazu kommen noch die Gerichtskosten 10'000 Franken.
Ob die über 550'000 Franken jemals fliessen, steht auf einem anderen Blatt.