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27.06.2026

GZO stabilisiert operatives Geschäft

Der Verlust im Jahr 2025 beträgt rund 4 Millionen Franken. (Archivbild)
Der Verlust im Jahr 2025 beträgt rund 4 Millionen Franken. (Archivbild) Bild: GZO
Nach einem Verlust von 123,3 Millionen Franken im Jahr 2024 konnte die GZO AG Spital Wetzikon das Ergebnis 2025 deutlich verbessern: Der Verlust betrug noch 4 Millionen Franken.

Im zweiten Jahr der Nachlassstundung konnte die GZO Spital Wetzikon AG den Umsatz steigern: Die konsolidierte Jahresrechnung 2025 zeigt einen Betriebsertrag von 155.6 Mio. Franken. Dies entspricht einem Wachstum von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zunahmen im ambulanten Bereich

Ein Wachstum gab es vor allem im ambulanten Bereich mit 1,3 Mio. Franken. Beim stationären Geschäft lag die Steigerung bei 477'000 Franken. Zudem konnte ein Mehrertrag von 1.1 Mio. durch die Erhöhung der Baserate verbucht werden (Grundpreis, den ein Spital für die Behandlung eines stationären Patienten erhält).

Im Jahr 2025 zählte das GZO Spital Wetzikon 9'211 stationäre Fälle. Gegenüber Vorjahr ist dies eine Steigerung von 4.3 Prozent. «Die gestiegenen Fallzahlen zeigen, dass die Bevölkerung sowie die zuweisenden Ärztinnen und Ärzte weiterhin grosses Vertrauen in unser medizinisches Angebot setzen. Trotz der anspruchsvollen Situation konnten wir die Versorgung jederzeit auf hohem Niveau sicherstellen», sagt Spitaldirektor Hansjörg Herren.

In ihrer Mitteilung betont die GZO AG, dass sich die Patientenzahlen gemäss Businessplan entwickeln würden. Der gut funktionierende Betrieb sei eine wesentliche Voraussetzung dafür gewesen, dass das Bezirksgericht Hinwil eine weitere, letztmalige Verlängerung der Nachlassstundung bis zum 19. Dezember 2026 gewährt habe.

Verlust von 4 Millionen Franken

Das betriebliche Ergebnis wird durch Kosten, wie etwa Prozess- oder Restrukturierungskosten, belastet. Allein für Beraterhonorare und Sachwalterkosten im Zusammenhang mit der Nachlassstundung fielen im Jahr 2025 4,4 Mio. Franken an. Hinzu kamen Rückstellungen von 1,5 Mio. Franken für Prozesskosten sowie weitere periodenfremde Aufwendungen. Ohne diese Einflussfaktoren wäre der EBITDA bei 7,9 Mio. Franken, was einer EBITDA-Marge von 5 Prozent entsprechen würde (EBITDA = Gewinn vor Zinsen, Steuern sowie vor Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte wie z.B. Software oder Lizenzen).

Unter Berücksichtigung weiterer Positionen, inklusiv Abschreibungen, Sonderabschreibungen und Rückstellungen, resultiert für das Geschäftsjahr 2025 ein Verlust von knapp 4 Mio. Franken.

> Jahresbericht 2025

Zürioberland24/bt / Redaktion Linth24
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