Am 1. April 2026 wurde bekannt, dass die GZO AG ein Angebot einer Beteiligungsgesellschaft eingereicht hat, welche die Weiterführung des Spitals sichern könnte.
Gemäss Mitteilung der GZO-Sachwalter wird das schriftliche Angebot, welches eine Übernahme des Spitalbetriebs vorsieht, derzeit geprüft. Das Angebot sieht vor, dass die betriebsnotwendigen Aktiven im Rahmen eines Asset Deals (eine Form des Unternehmenskaufs, bei der nicht die Firma als Ganzes mit ihren Anteilen verkauft wird, sondern einzelne Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Anm. d. Red.) an einen Investor verkauft werden und der laufende Spitalbetrieb einschliesslich Mitarbeitende durch einen externen Spitalbetreiber fortgeführt wird.
Angebot ist an Bedingungen geknüpft
Das Angebot sei allerdings an verschiedene Bedingungen geknüpft – insbesondere an die gesicherte Übertragung oder Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge auf die neue Spitalbetreiberin. Die GZO AG prüfe derzeit mit Unterstützung der Sachwalter das Angebot und die Umsetzbarkeit. Man stehe im Austausch mit dem Investor und der interessierten Spitalbetreiberin. Diese habe Abklärungen zur Frage der Leistungsaufträge eingeleitet.
«Falls die Bedingungen erfüllt werden können und ein Verkauf möglich ist, könnte den Gläubigern unter Umständen ein angepasster Nachlassvertrag mit besseren Konditionen unterbreitet werden», schreiben die GZO-Sachwalter in ihrer Mitteilung. Falls nicht, werde der vorbereitete Nachlassvertrag wie geplant den Gläubigern zu Abstimmung unterbreitet.