Die Partie begann hektisch, Fribourg setzte die Lakers von Beginn weg unter Druck. Goalie Nyffeler stand früh im Mittelpunkt und rettete mehrmals stark. Rappi verteidigte zwar mit viel Einsatz, musste aber bereits in den ersten Minuten mehrere Unterzahlsituationen überstehen. Die grosse Chance bot sich den Lakers dann in Überzahl – sogar doppelt. Doch statt des 1:0 für sie fällt der Treffer auf der anderen Seite: Borgström verwertet einen Shorthander eiskalt zur Führung für Fribourg.
Danach zeigten die Lakers vereinzelte Offensivaktionen, blieben aber insgesamt zu harmlos.
Vorentscheidung trotz guter Phase
Im Mitteldrittel kamen die Lakers zunächst besser ins Spiel und setzten vermehrt offensive Akzente. Chancen durch Wetter, Dufner oder Rask blieben jedoch ungenutzt – auch, weil Berra im Fribourger Tor sicher agierte.
Mit zunehmender Spielzeit übernahme Fribourg wieder das Zepter. Jacob de la Rose erhöht nach einem sehenswerten Angriff auf 2:0.
Als Rappi in der Schlussphase des Drittels seine beste Phase hatte und Druck machte, folgte der nächste Rückschlag: Streule traf nach einem Konter zum 3:0. Für die Lakers ein bitterer Moment, der dem Spiel die entscheidende Wendung gab.
Entscheidung und Ernüchterung
Im Schlussabschnitt starten die Lakers engagiert, konnten den Rückstand aber nicht mehr verkürzen. Chancen – etwa durch Moy in Unterzahl – blieben ungenutzt. Fribourg verwaltete das Spiel clever und setzt den Schlusspunkt durch Gerber, der in der 52. Minute zum 4:0 traf. Die Partie war damit entschieden.
Die Schlussphase prägten Strafen und viele Unterbrüche, während die mitgereisten Fans die Lakers weiterhin lautstark unterstützten. Am Ende blieb aber die klare Erkenntnis: Fribourg war das deutlich bessere Team.
Für die Lakers gilt es, die Niederlage rasch abzuhaken und nächsten Donnerstag eine Reaktion zu zeigen.