Die Lakers halten nach dem 2:1-Erfolg im Hinspiel ihr Schicksal in den eigenen Händen – und drücken aufs Gaspedal. Eine frühe Chance durch Dominik Lammer bleibt ungenutzt, danach übernimmt der SCB vorübergehend das Spieldiktat. Beide Teams vergeben ihre Powerplays, zwingende Chancen bleiben aus. Trotz klarer Vorteile (17:9 Schüsse) fehlt Bern die Effizienz – es bleibt beim 0:0 nach dem Startdrittel.
Fritz bricht den Bann
Im Mitteldrittel sehen die 5'178 Zuschauer ein anderes Spiel. Nun ergreifen die Lakers die Initiative und drängen die Berner in die Defensive. Doch im Abschluss fehlt zunächst weiterhin die Kaltblütigkeit – bis zur 30. Minute: Tyler Moy legt clever auf Tanner Fritz ab, der SCB-Goalie Sandro Zurkirchen in der nahen Ecke bezwingt. Rappi jubelt.
Strömwall zum 2:0
Und es kommt noch besser: Im vierten Powerplay fällt in der 35. Minute das 2:0. Malte Strömwall trifft direkt und präzise. Damit ist das Spiel in entscheidende Bahnen gelenkt. Der SCB benötigt nun vier Treffer, um das Gesamtscore noch zu drehen.
Kür im Schlussdrittel
Diese Hypothek ist zu gross. Angepeitscht vom euphorischen Heimpublikum bieten die Lakers im Schlussdrittel noch eine kleine Gala – mit dem Höhepunkt in der 54. Minute, als Albrecht und Zangger innerhalb von 14 Sekunden auf 4:0 erhöhen.