Dabeit sieht es zunächst wenig vorteilhaft aus für die Gäste. Fribourg startet druckvoll und hat mehr Spielanteile, doch klare Chancen bleiben selten.
Nyffeler hält Penalty
SCRJ-Goalie Nyffeler pariert stark, sogar einen Penalty von Borgström. Die Lakers stehen defensiv kompakt – und schlagen eiskalt zu: Wetter trifft in der 14. Minute zum 1:0. Trotz Übergewicht der Gastgeber führt Rappi nach dem ersten Drittel.
Shorthander von Zangger
Und es geht ähnlich weiter. Gottéron drängt nach vorne und sucht den Treffer mit wachsender Verzweiflung. Doch kaltes Blut beweisen die Lakers. In der 25. Minute trifft Zangger in Unterzahl zum 2:0.
Schweden-Power im Schlussdrittel
Im Schlussdrittel akzentuieren sich die Verhältnisse. Die Lakers sind nun nicht mehr zu halten – auch dank Schweden-Power: Victor Rask trifft in der 43. Minute halbhoch zum 3:0. Nur drei Minuten später nutzt Malte Strömwall die Freiheiten in der Fribourg-Zone zum 4:0.
Das 1:4 von Gottéron ist nur Resultatkosmetik. Jelovac mach den Lakers-Triumph in der Schlussminute ins leere Fribourg-Tor komplett: 5:1. Danach entlädt sich der Freiburger Frust in einer Massenkeilerei. Am Verdikt freilich ändert dies nichts – ebenso wenig wie der zweiten Gottéron-Treffer. Rappi triumphiert beim haushohen Favoriten.
Der Heimvorteil nun bei den Lakers
Gross ist der Jubel bei den Lakers, fast noch grösser die Konsternation bei Gottéron. So oder so: Am Sonntag geht's in Rapperswil-Jona weiter – doch nun hält der SCRJ den Trumpf des Heimvorteils in den Händen.