Die Lakers erzwingen das Glück
Die Lakers, die zum Auftakt der Serie auswärts 5:2 gewonnen hatten, liefern sich mit Fribourg ein intensives Startdrittel, geraten aber in der 12. Minute durch Streule in Rückstand. Die Reaktion folgt in der 14. Minute, doch der vermeintliche Ausgleich durch Jensen wird wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Eine strenge aber korrekte Entscheidung. Insgesamt wirkt Fribourg gefährlicher und führt auch bei den Schüssen klar – Rappi hält mit viel Einsatz dagegen.
Ausgleich durch Moy
Und dies sollte sich nicht ändern. Das Team von Headcoach Johan Lundskog steigert sich im Mittelabschnitt deutlich und sucht vor 5771 Zuschauern den Ausgleich – und findet ihn in der 24. Minute. Topscorer Tyler Moy verwertet im Powerplay ein Zuspiel Albrechts kaltblütig zum 1:1. Damit ist die Leichtigkeit beim Heimteam zurück – und der Glaube an die eigenen Qualitäten.
Und die Führung durch Wetter
Und in der 35. Minute jubeln die Lakers das zweite Mal. Wetter veredelt eine Vorlage von Strömwall zum 2:1. In einer strafenreichen Partie bietet sich den Gästen aber wenige später im Powerplay die Chance zum Ausgleich. Doch nun stehen die Lakers in der eigenen Zone kompakt und bieten nur wenige Angriffsflächen.
Gottéron drückt und drückt
Das Schlussdrittel wird zum Nervenspiel. Die Freiburger schnüren die Lakers teilweise minutenlang ein - und stehen dem Ausgleich verschiedentlich nah. Doch Rappi wehrt sich mit Mann, Maus - und Goalie Nyffeler. Und hat seinerseits bei Kontern die Chance auf den dritten Treffer. Doch letztlich bleibt es beim knappen Sieg - dem ersten Heimerfolg in einem Duell der beiden Teams in dieser Saison.
Fortsetzung am Dienstag
Damit sind die Lakers auf halben Weg in die Halbfinals – aber noch lange nicht am Ziel. Weiter geht’s am Dienstag in Fribourg – dann allerdings mit einem Gottéron-Team, das schon beträchtlich unter Druck steht.
Telegramm
SC Rapperswil-Jona Lakers – HC Fribourg-Gottéron 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)
St.Galler Kantonalbank Arena, Rapperswil
5'771 Zuschauer.
Schiedsrichter: Štolc (SVK)/Dipietro, Schlegel/Bachelut.
Tore: 12. Streule (Glauser) 0:1. 24. Moy (Pilut/Powerplaytor) 1:1. 35. Wetter (Strömwall, Larsson) 2:1.
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen SC Rapperswil-Jona Lakers, 7-mal 2 Minuten gegen HC Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Moy; Borgström.
SC Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Jelovac, Dufner; Henauer; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Taibel, Lammer; Fritz, Moy, Jensen; Hofer, Albrecht, Graf; Diethelm.
HC Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Glauser, Streule; Jecker, Nemeth; Seiler; Rattie, Wallmark, De la Rose; Bertschy, Borgström, Dorthe; Sprunger, Walser, Marchon; Nicolet, Reber, Gerber; Rod.
Bemerkungen: SC Rapperswil-Jona Lakers ohne Punnenovs (überzähliger Torhüter), Lindemann, Embacher, Dünner, Kellenberger, Bisig, Hornecker, Maillet, Quinn und Honka (alle abwesend). HC Fribourg-Gottéron ohne Galley (überzähliger Goalie), Sörensen, Hedlund, Ljunggren, Biasca, Johnson, Rau und Schmid (alle abwesend). HC Fribourg-Gottéron ab 58:14 ohne Torhüter.