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Eishockey
16.03.2026
17.03.2026 20:22 Uhr

Die Lakers siegen in Bern

Trifft für die Lakers zum 1:0 - US-Schweizer Tyler Moy spielt gegen Bern eine Schlüsselrolle.
Trifft für die Lakers zum 1:0 - US-Schweizer Tyler Moy spielt gegen Bern eine Schlüsselrolle. Bild: zVg
In der Play-In-Serie der letzten Chance habe sich die Rapperswil-Jona Lakers in eine gute Ausgangslage gespielt. In Bern gewinnen sie 2:1 und können am Mittwoch zuhause die Play-off-Qualifikation schaffen.

Es ist eine Ausgangslage, die man vor  dem ersten Bully nicht antizipieren kann. Nach dem 7:4-Gesamtsieg in der ersten Play-In-Runde gegen den EHC Biel kämpfen die Berner mit neuem Schwung um das letzte Play-off-Ticket, während der SCRJ nach dem Taucher gegen Zug eine zweite Chance erhält. Das Gesamtscore aus Hin- und Rückspiel entscheidet über die Viertelfinal-Qualifikation.

Moy trifft früh

Der Abend beginnt für die Lakers aber wunschgemäss. Nach einem Bullygewinn bringt Moy die Gäste bereits nach zwei Minuten in Führung. Der SC Bern gleicht durch Aaltonen zwar aus, doch kurz vor der Pause schlägt Rappi erneut zu: Rask vollendet eine schöne Passkombination zum 2:1.

Druckvolle Lakers

Die Gäste-Führung ist wegweisend. Die Lakers starten druckvoll ins Mitteldrittel und setzen den SC Bern früh unter Druck. Strömwall bedient Pilut ideal, doch SCB-Goalie Reideborn pariert. Später kommt Bern besser ins Spiel, doch die besten Chancen bleiben bei Rappi – etwa als Lammer knapp verpasst. Tore fallen keine: 2:1 für die Lakers.

Nyffeler hält den Sieg fest

Auch im Schlussdrittel ändert sich nichts mehr am Resultat. Zwar haben die Lakers in den Schlussminuten einige heikle Szenen zu überstehen. Doch ihr Goalie Melvin Nyffeler bewahrt kühles Blut - und hält den Sieg für die Gäste fest.

Vorteil Lakers

Damit kommt es am Mittwoch in Rapperswil-Jona zum Showdown um den letzten Play-off-Platz - mit leichten Vorteilen für Rapperswil-Jona. Können die Lakers ihren Mini-Vorsprung verteidigen, vergolden sie nachträglich auch die Regular-season. Und am Freitag würden sie im Viertelfinal gegen Fribourg-Gottéron spielen.

Telegramm

SC Bern – SC Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (1:2, 0:0, 0:0)

PostFinance-Arena, Bern
13'965 Zuschauer.

Schiedsrichter: Lemelin (USA)/Tscherrig, Stalder/Urfer.

Tore: 2. Moy (Dufner, Jelovac) 0:1. 6. Aaltonen (Merelä, Häman Aktell) 1:1. 17. Rask (Larsson, Capaul) 1:2.

Strafen: je 3-mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Ejdsell; Moy.

SC Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Rhyn; Kindschi, Häman Aktell; Füllemann; Merelä, Aaltonen, Alge; Ejdsell, Alain Graf, Lehmann; Marchon, Müller, Scherwey; Schild, Ritzmann, Moser.

SC Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Dufner, Jelovac; Mika Henauer; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Taibel, Lammer; Fritz, Moy, Jensen; Hofer, Albrecht, Marlon Graf; Diethelm.

Bemerkungen: SC Bern ohne Zurkirchen (überzähliger Goalie), Henauer, Kreis, Sgarbossa, Von Burg, Bemström, Iakovenko, Riatsch, Vermin, Baumgartner (alle abwesend), Ryser (bei Farmteam/in Swiss League), Bont, Serkins und Zürcher (alle bei Nachwuchs), SC Rapperswil-Jona Lakers ohne Punnenovs (überzähliger Goalie), Dünner (verletzt), Kellenberger (überzählig), Honka, Maillet (beide überzählige Ausländer), Embacher, Bisig, Hornecker und Quinn (alle bei Nachwuchs).

Thomas Renggli
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