Die Schule Uznach hat turbulente Monate hinter sich: hohe Personalfluktuation, mehrere Polizeieinsätze im Umfeld eines Pfefferspray-Vorfalls sowie sexistische Schmierereien führten zu einem Führungswechsel. Nun soll Patrick Burger ab Sommer 2026 als Rektor für Stabilität sorgen.
Keine schnellen Lösungen
Burger, gelernter Bauzeichner und langjährige Führungsperson in Bildungsinstitutionen, sieht seine Aufgabe klar: «Ruhe, Konstanz und Stabilität» seien die ersten Schritte, sagt er gegenüber der «Linth-Zeitung». Dabei gehe es nicht um schnelle Lösungen, sondern um das genaue Verstehen der Situation vor Ort.
Zahlreiche Vakanzen
Die aktuelle Lage mit zahlreichen Vakanzen bewertet er nüchtern. Fluktuationen seien heute zwar verbreitet, dennoch müsse man die Ursachen analysieren, bevor man einfach neu besetze. Sein Ziel sei es, administrative Belastungen zu reduzieren und die Schule organisatorisch zu vereinfachen.
Transparente Kommunikation
Führung versteht Burger als aktive Aufgabe: Wer Ruhe schaffen wolle, müsse auch führen. Entscheidend sei für ihn eine klare, transparente Kommunikation auf Augenhöhe – intern wie extern.
Politisch verortet er sich bewusst nicht. Erfahrungen aus verschiedenen Bildungs- und Führungsfunktionen hätten ihn geprägt. Jetzt wolle er in Uznach vor allem eines: Wirkung erzielen – für Schüler, Lehrpersonen und Eltern.