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Uznach
26.05.2026
26.05.2026 17:05 Uhr

Unfall im Uznabergtunnel – vier Verletzte

Nach dem Motorradunfall kam es zu einem Folgeunfall.
Nach dem Motorradunfall kam es zu einem Folgeunfall. Bild: Kapo SG/Collage: Linth24
Am Montag kam es im Uznabergtunnel zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers und im Anschluss zu einem Folgeunfall mit mehreren Fahrzeugen. Vier Personen wurden verletzt.

Am Montagnachmittag (25.05.2026), kurz vor 15:45 Uhr, fuhr ein 16-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Autobahn A15 in Richtung Reichenburg.

Im Uznabergtunnel beabsichtigte er gemäss aktuellem Kenntnisstand vom Normalstreifen auf den Überholstreifen zu wechseln. Dabei verlor er die Herrschaft über sein Motorrad und stürzte. Durch den Unfall wurde der 16-Jährige leicht verletzt.

Folgeunfall

Ein 45-jähriger Motorradfahrer, der in dieselbe Richtung fuhr, nahm den Selbstunfall des 16-Jährigen wahr, hielt an und eilte zu Hilfe. Eine 34-jährige Frau hielt ihr Auto ebenfalls bis zum Stillstand an.

Kurz darauf näherte sich ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto in selbiger Fahrtrichtung und übersah die stehenden Fahrzeuge. Er prallte folglich mit seinem Auto gegen das Heck des Autos der 34-Jährigen, welches wiederum gegen das Motorrad des 45-Jährigen geschoben wurde. Dieser befand sich zu diesem Zeitpunkt bei seinem Motorrad und wurde leicht verletzt.

Auch die 34-jährige Frau und der 45-jährige Mann in ihren Autos wurden eher leicht verletzt. Sie beide wurden wie auch der 16-jährige Motorradfahrer vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Die Autobahnbereich musste mehr als zwei Stunden lang gesperrt werden. Bild: Kapo SG

Hoher Schaden und Strassensperrung

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden im Wert von rund 40'000 Franken. Die Autobahn A15 musste im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme mehr als zwei Stunden lang gesperrt werden.

Hierfür wurde die örtliche Feuerwehr aufgeboten. Zudem standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, der Nationalstrassenunterhalt sowie drei Rettungswagen mit medizinischem Fachpersonal im Einsatz.

Kapo SG/Linth24
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