Die Situation an der Schule Uznach bleibt angespannt. Nur einen Tag nach dem Pfefferspray-Vorfall vom 16. März wurde die Kantonspolizei St. Gallen erneut ins Schulhaus Haslen gerufen. Laut Informationen der «Linth-Zeitung» meldete die Schule mehrere Sachbeschädigungen auf dem Gelände.
Polizei bestätigt
Die Polizei bestätigte Schmierereien mit beleidigendem Inhalt und sexuellen Anspielungen. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurden keine weiteren Details genannt. Die Ermittlungen laufen weiterhin, wie die Kantonspolizei mitteilte. Einer der mutmasslichen Urheber – ein 16-jähriger ehemaliger Schüler – habe inzwischen Teile der Schmierereien gestanden.
Diskussion um Schulklima
Bereits zuvor hatte ein Pfefferspray-Vorfall für Aufsehen gesorgt. Ein 15-jähriger Schüler versprühte das Reizmittel im Schulhaus. Mehr als 40 Kinder und mehrere Erwachsene klagten über brennende Augen und Atembeschwerden.
Alarmierte Eltern
Zudem zeigen Elternbriefe laut «Linth-Zeitung», dass an der Schule zunehmend Respektlosigkeiten, Streit und Beleidigungen ein Thema sind. Die Gemeinde führt Massnahmen wie getrennte Pausen hingegen auf Platzprobleme während Bauarbeiten zurück.
Gemeindepräsident Diego Forrer betont, dass Vorfälle jeweils aufgearbeitet würden. Gleichzeitig räumt er ein, dass Schmierereien an mehreren Orten der Schule angebracht wurden. Die Gemeinde erstattete Anzeige.
Lage angespannt
Die wiederholten Vorfälle zeigen jedoch: An der Schule Uznach bleibt die Lage angespannt.