Auf der Instagram-Seite teilen die Lakers mit, dass Schmitz dem Club als Stadionspeaker «in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehe».
Schaden von Lakers abwenden
Schmitz selbst schreibt dazu: «Ich habe mich entschieden, künftig nicht mehr Stadionspeaker der SCRJ Lakers zu sein. Die Ereignisse der vergangenen Tage haben mich zu diesem Schritt bewogen. Damit möchte ich Schaden von den Lakers abwenden, denn dieser Verein ist für mich eine Herzensangelegenheit und ein wichtiger Teil meines Lebens.
Jüngst wurden Facebook-Posts von mir öffentlich, die ich vor rund 15 Jahren abgesetzt habe. Ich möchte mich aufrichtig bei allen Menschen entschuldigen, die von mir in diesen Posts beleidigt worden sind».
Schmitz‘ Kamelrennen
Die Entschuldigung von Schmitz ist schwer nachvollziehbar, weshalb Linth24 dazu die Hintergründe offenlegt: Das verlorene Spiel der Schweiz gegen Chile an der Fussball-WM 2010 in Südafrika leitete als Schiedsrichter Khalil al-Ghamdi aus Saudi-Arabien. Über ihn liess der damalige Radioredaktor Schmitz seine Follower auf Social Media wissen: «Der soll doch bitte in Zukunft Kamelrennen pfeifen. Arschloch.»
«Geile Siech Schmitzi»
Ein anderer Leser fügte an: «Kamelrennen. Glaubsch, det isch er besser?? Okey, nacher würdet’s en wenigschtens steinige…»
Darauf reagierte Schmitz so: «Schöne Gedanke, Stefan.»
Eine junge Frau kommentierte: «Geile Siech, Schmitzi!
Darauf äusserte sich der heutige SRF-Journalist Schmitz: «Dieser gelbe arabische Hurens... Verdammt noch mal.»