Nati-Trainer Fischer: Die Lakers im Kreuzfeuer
Künstler Rolf Knie hat mit seinem Aufruf eine Welle der Empörung ausgelöst. Er ist «massiv verärgert», berichtete Linth24 letzten Samstag – und solange der «hinterhältige» Journalist Pascal Schmitz Stadionspeaker der SRJ Lakers sei, meide er deren Heimspiele.
260 Kommentare auf Linth24
Der Bericht von von Linth24 löste einen regelrechten Medien-Tsunami aus. Der Artikel mit den Aussagen von Rolf Knie wurde auf Linth24 von Samstagmittag bis gestern Abend um 24 Uhr 42’276-mal gelesen. Blick.ch, 20minuten.ch und watson.ch haben übernommen.
Auf dem Facebook-Kanal von Linth24 hagelte es 260 Kommentare. Die Geduld vieler Eishockey-Fans ist am Anschlag. Für sie ist klar: Mit Fischer wurde ein Top-Sportler «öffentlich vorgeführt», unnötig und mit voller Absicht.
Wer machte den Skandal?
Doch die Gegenseite kontert. Wer sich nicht an Regeln hält, liefert selbst die Schlagzeilen. Oder, wie es sinngemäss heisst: «Nicht der Journalist sorgt für den Skandal – sondern das Verhalten davor.»
Lakers im Sturm
Für die SCRJ Lakers wird es heikel. Plötzlich stehen nicht mehr nur Fischer und der SRF-Mann Schmitz, der den Fall ins Rollen brachte, im Fokus, sondern die Lakers. Stadionspeaker Schmitz sei bei den Lakers nicht mehr haltbar, während andere Fans und von «völlig überhitzter Stimmung» sprechen. Auch SRF gerät unter Druck. War das harte Recherche – oder unnötige Eskalation? Die Meinungen gehen meilenweit auseinander.
Mehr Schaden als Nutzen
Was bleibt, ist ein Streit, der längst über das Eis hinausgeht. Es geht um Prinzipien und um die Frage, wie weit Journalisten gehen dürfen, bevor aus Information ein öffentlicher Pranger wird. Oder noch direkter: Im Fall Fischer entlädt sich Frust, Wut in einem besonders schwierigen Thema: Um den damaligen politisch hochgekochten Hype um Corona, bei dem es sich im Nachhinein gezeigt hat, dass die staatlichen Verbote und die dafür aufgeworfenen Milliarden genauso fraglich waren, wie Fischers Verhalten.