Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. So abgedroschen diese Weisheit auch klingen mag, auf die Kadenz der Eishockeymeisterschaft trifft sie präzise zu. Sie besitzen die Rapperswil-Jona Lakers schon 24 Stunden nach der Heimniederlage gegen Davos die Möglichkeit zur Rehabilitation – beim Schlusslicht Ajoie.
Die Lakers dominieren
Nach der langen Anfahrt gestaltet sich der Weg in die Erfolgsspur wesentlich kürzer. Die Gäste bestimmen die Pace, erarbeiten sich die grösseren Spielanteile – und ein klares Chancenplus. Die logische Folge: Rask (3.) und Fritz (18.) bringen die Lakers im Startdrittel 2:0 in Führung. Die Torschussstatistik zeigt die Vorteile der Gäste, die dem Gegner mit 16:3 überlegen sind.
Der doppelte Fritz
Ähnlich präsentieren sich die Stärkeverhältnisse im Mitteldrittel. Mit seinem zweiten Treffer sorgt Fritz in der 33. Minute faktisch für die Entscheidung: 3:0.
Rappi bringt den 3:0-Vorsprung souverän nach Hause. Ajoie wirft im Schlussdrittel zwar nochmals alles rein, kommt via Mottet zum 1:3 und dank Cavalleri sogar zum 2:3. Doch die Lakers lassen sich nicht aus der Balance kippen.
Taibel mit der Entscheidung
Taibel trifft nach einem Konter zum 4:2, bevor Rask den Schlusspunkt setzt: 5:2. Fazit: Disziplinierte Lakers haben nichts zugelassen und ein stabiles Boxplay gezeigt. Ajoie's Aufholjagd verpufft an der Effizienz der Gäste.
Nun Olympiapause
Damit verabschiedet sich das Lundskog-Team mit einem versöhnlichen Auftritt in die Olympia-Pause. Ehe die Meisterschaft am 24. Februar weitergeht, warten Testspiele gegen Arosa und Kloten. Für die Lakers eine gute Gelegenheit das Visier neu zu justieren und für den Endspurt um die Play-off-Qualifikation neue Kräfte zu sammeln.