Neues Spiel, neues Glück. Drei Tage nach der bitteren Niederlage in Biel sind die Lakers in Lugano gefordert – und wollen den Negativtrend stoppen.
Lugano mit Traumstart
Doch es kommt anders. Ganz anders. Lugano erwischt einen Start nach Mass und führt nach 20 Minuten verdient mit 3:0. Carrick eröffnet nach Zuspiel von Fazzini, Perlini erhöht im Powerplay per Direktschuss nach feinem Pass von Sekac, ehe Morini einen Rebound verwertet.
Nyffeler unter Dauerbeschuss
Die Lakers starten zwar engagiert, nehmen sich mit einer Serie unnötiger Strafen aber selber aus dem Spiel. Während Nyffeler unter Dauerbeschuss steht, muss Schlegel nur vereinzelt eingreifen – sinnbildlich für ein Drittel, in dem bei Lugano fast alles gelingt und Rapperswil-Jona trotz 14:8 Schüssen keinen Zugriff findet.
Der doppelte Moy
Doch im Mitteldrittel präsentiert sich ein komplett anderes Bild. Plötzlich sind es die Gäste, die wie von Zauberhand Nägel mit Köpfen machen. Henauer und Moy verkürzen mit einem Doppelschlag in der 22. Minute auf 2:3 – und mit seinem zweiten Treffer egalisiert Tyler Moy die Partie in der 37. Minute. Nun kann alles wieder von vorne beginnen.
Entscheidung im Schlussdrittel
Doch die Partie nimmt die nächste Wende. Lugano erstickt das Aufbäumen der Lakers im Keim und zieht im Schlussdrittel eiskalt davon. Im Powerplay gelingt den Bianconeri das 4:3. Die Gäste reagieren. Doch Schlegel hält gegen Moy und Lammer, und Simion trifft kurz darauf zum 5:3, bevor Sanford ins leere Tor nachlegt und Emanuelsson den 7:3-Endstand besiegelt.