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Eishockey
23.01.2026
24.01.2026 05:17 Uhr

Lakers in Nöten

Ist gefordert: Lakers-Coach Johan Lundskog muss sein Team zurück in die Spur bringen.
Ist gefordert: Lakers-Coach Johan Lundskog muss sein Team zurück in die Spur bringen. Bild: zVg
Die Rapperswil-Jona Lakers taumeln. Gegen den SC Bern verlieren sie zuhause 0:2 und weisen nun schon neun Punkte Rückstand auf den letzten Play-off-Platz aus.

Jedes Spiel ist wie ein kleiner Final. So könnte man die Lage der Rapperswil-Jona Lakers auf dem Schlussabschnitt der Regular-season bezeichnen. Mit neun Punkten Rückstand auf die sechstplatzierten ZSC Lions weisen sie im Rennen um die direkte Play-off-Qualifikation eine nicht zu unterschätzende Hypothek aus.

Wie die Feuerwehr

So gesehen kommt dem Heimspiel gegen den Tabellenzehnten aus Bern zusätzliche Bedeutung zu. Beide Teams legen los wie die Feuerwehr und erspielen sich früh beste Chancen. Die Torhüter stehen im Mittelpunkt – allen voran Zurkirchen, der mit mehreren Glanzparaden glänzt und gegen Wetter mit einer Weltklasse-Reaktion per Beinschoner rettet. 

Berner Führung

Die Rapperswiler erwischen einen Fehlstart ins zweite Drittel: Nach einem Fehlpass von Larsson nutzt Vermin die Einladung eiskalt zur Berner Führung. Danach rennen die Lakers dem Rückstand hinterher, scheitern aber immer wieder am überragenden Zurkirchen – auch im eigenen Powerplay.

Und es sollte für die Lakers nicht besser kommen. In der 54. Minute trifft Benjamin Baumgartner zum 2:0. Die Entscheidung – und ein herber Dämpfer für das Heimteam.

Nun gegen Biel

Zeit zur Erholung bleibt den aber Lakers nicht. Weiter geht’s am Samstag – mit der nächsten Berner Aufgabe beim EHC Biel – und damit gegen ein weiteres Team, das schon fast verzweifelt um die Play-off-Teilnahme kämpft.

Telegramm

SC Rapperswil-Jona Lakers – SC Bern 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

St.Galler Kantonalbank Arena, Rapperswil
5'560 Zuschauer.

Schiedsrichter: Kaukokari (FIN)/Štolc (SVK), Schlegel/Nater.

Tore: 22. Vermin 0:1. 54. Baumgartner (Vermin, Häman Aktell/Powerplaytor) 0:2.

Strafen: je 3-mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Strömwall; Ejdsell.

SC Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Capaul, Maier; Honka, Larsson; Mika Henauer, Jelovac; Kellenberger; Wetter, Dünner, Lammer; Strömwall, Rask, Zangger; Moy, Maillet, Fritz; Hofer, Albrecht, Taibel; Marlon Graf.

SC Bern: Zurkirchen; Loeffel, Lindholm; Untersander, Rhyn; Häman Aktell, Füllemann; Kindschi; Merelä, Aaltonen, Marchon; Lehmann, Sgarbossa, Ejdsell; Vermin, Baumgartner, Müller; Ritzmann, Alain Graf, Alge; Schild.

Bemerkungen: SC Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner, Jensen, Pilut, Quinn (alle verletzt), SC Bern ohne Bemström, Simon Moser, Scherwey (alle verletzt), Kreis (krank), Jakowenko und Reideborn (beide überzählige Ausländer). SC Rapperswil-Jona Lakers ab 56:50 ohne Torhüter.

Thomas Renggli
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