Die Luft wird dünn für die Lakers im Rennen um die direkte Play-off-Qualifikation. Und der Bonus des wundersamen Saisonstarts hat sich im kalten Winter verflüchtigt. Und am Tag nach der 0:2-Niederlage gegen den SC Bern wartete mit Biel ein weiterer Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht.
Intensiver Kampf
Und die Lakers scheinen bereit. Sie liefern Biel im Startdrittel einen intensiven Fight, müssen aber mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Die Seeländer spielen effizienter. Hofer gleicht nach Stampflis Führung sehenswert aus, doch nach einer Spieldauerstrafe gegen den Laker Jelovac schlägt Biel im Powerplay erneut zu. Die Lakers drücken vor der Sirene auf den Ausgleich – Pfosten Maillet, Chance Dünner – bleiben aber unbelohnt.
Hochemotinales Mitteldrittel
Die Lakers knüpfen im Mitteldrittel nahtlos an das hohe Tempo an und belohnen sich früh: Lammer gleicht mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 2:2 aus. Biel erhöht danach den Druck, doch Punnenovs hält stark dagegen. Effizienter zeigen sich erneut die Gäste: Nach einem Scheibenverlust der Seeländer vollendet Honka einen Konter zur ersten Lakers-Führung.
Emotionale Szenen und aberkannte Tore auf beiden Seiten prägen das Drittel, ehe Biel praktisch mit der Sirene doch noch zum 3:3 ausgleicht.
Auf der Achterbahn in die Niederlage
War das Spiel schon bis zu diesem Zeitpunkt eine dramatische Angelegenheit, kumuliert das Geschehen in der Schlussphase. In der 57. Minute lässt Lammer die Lakers zum 4:3 jubeln. Die drei Punkte sind in Griffnähe. Doch dann entgleitet die Partie dem Lundskog-Team: Haas (58.) und Čajka (59.) treffen für Biel ins Schwarze – und Rappi Mitten ins Herz.