Der Gebäudesektor spielt eine zentrale Rolle bei der Erreichung der Klimaziele. Am Mittwoch, 6. Mai 2026, zeigt der EnergieTreff SG in Schmerikon, wie sich CO₂-Emissionen im Bauwesen konkret reduzieren lassen.
Neue Möglichkeiten bei Beton
Beton gehört zu den meistverwendeten Baustoffen und ist gleichzeitig für einen erheblichen Teil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. Neue Ansätze in der Materialentwicklung und Kreislaufwirtschaft eröffnen jedoch Möglichkeiten, diese Bilanz deutlich zu verbessern. Im Fokus stehen Lösungen, welche den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden berücksichtigen und CO₂ nicht nur vermeiden, sondern teilweise auch binden.
Der von der Energieagentur St. Gallen und der Region Zürichsee-Linth gemeinsam mit der JMS AG organisierte EnergieTreff SG greift diese Entwicklungen auf und zeigt anhand konkreter Beispiele aus der Praxis, wie innovative Bauweisen und neue Technologien bereits heute eingesetzt werden. Damit richtet sich der Anlass insbesondere an alle Interessierten, die sich mit der Umsetzung der Energiewende im Bau beschäftigen.
«Der Bausektor ist ein entscheidender Hebel auf dem Weg zu Netto-Null. Gerade im Umgang mit bestehenden Materialien liegt ein grosses Potenzial, das wir konsequenter nutzen müssen», sagt Heidi Romer, Präsidentin der Region Zürichsee-Linth.
Die Veranstaltung beginnt am 6. Mai 2026 pünktlich um 17:30 Uhr auf dem Seminarschiff LS Stäfa beim Dampfschiffsteg in Schmerikon. Neben fachlichen Inputs steht der Austausch zwischen Praxis, Wirtschaft und öffentlicher Hand im Zentrum.
Was sind die Green Days?
Drei Tage voller spannender Veranstaltungen rund um das Thema Energie und Klima – organisiert von engagierten St. Galler Unternehmen, Gemeinden und Organisationen. Die Energie- und Nachhaltigkeitstage Green Days warten mit innovativen Lösungen und zukunftsstarken Events auf. Besucherinnen und Besucher erleben, wie das St. Galler Energiekonzept Realität wird.
Weitere Informationen zu den Green Days 2026 finden sich unter www.energie2030.ch/green-days
Zehn Gemeinden – eine Region
Der Verein Region Zürichsee-Linth vereint die zehn politischen Gemeinden im St. Galler Wahlkreis See-Gaster. Er befasst sich mit Aufgaben und Themen, die eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit erfordern, und setzt sich für eine nachhaltige Regionalentwicklung ein.
Mitglieder sind die Politischen Gemeinden Amden, Weesen, Schänis, Benken, Kaltbrunn, Gommiswald, Uznach, Schmerikon, Rapperswil-Jona und Eschenbach mit rund 70'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Der Verein Region Zürichsee-Linth koordiniert die räumliche Entwicklung der Gemeinden und stimmt sie auf die regionalen und kantonalen Planungen ab.