Mürtschenquartier: der Neubeginn läuft
An der Mürtschenstrasse in Rapperswil realisiert die Gebäudeversicherung St. Gallen (GVSG) ein umfassendes Neubauprojekt. Insgesamt entstehen 133 Mietwohnungen sowie vier Gewerbeeinheiten. Die sechs geplanten Gebäude ersetzen die bereits abgerissene Wohnsiedlung aus den 1940er-Jahren. Die neuen Häuser gruppieren sich entlang einer klaren Strassenfassade und öffnen sich gleichzeitig zu einem grosszügigen Innenbereich.
Wohnen zwischen Stadt und Grün
Was wird anders? Das Konzept bringt städtisches Wohnen und viel Grün zum Erholen zusammen.. Alle Häuser haben direkten Zugang zu einem grossen, grünen Innenbereich. Dort gibt es Spielplätze, Orte zum Zusammensitzen und viel Platz im Freien. Die Wohnungen sind unterschiedlich gross und passen zu Familien, Paaren und Einzelpersonen jeden Alters.
Holz prägt das Erscheinungsbild
Beim Bau wird viel Holz verwendet. Die Aussenwände der Häuser sind einheitlich aus Holz gestaltet und so gebaut, dass sie lange halten und Wetter gut standhalten. Auffällig sind die überdachten Balkonbereiche, die den Gebäuden ein eigenes Gesicht geben. Innen sorgt helles Holz für eine warme und angenehme Stimmung.
Nachhaltigkeit im Fokus
Das ganze Projekt wird nach dem Schweizer Standard für nachhaltiges Bauen umgesetzt. Die Häuser sind gut gedämmt und nutzen erneuerbare Energie, unter anderem über Solaranlagen auf den Dächern. Damit soll die Überbauung langfristig umweltfreundlich, wirtschaftlich sinnvoll und sozial verträglich sein.
Infrastruktur und Erschliessung
Für den Verkehr gibt es eine zentrale Tiefgarage mit 99 Parkplätzen. Sie ist über die Schönbodenstrasse erreichbar. Gleichzeitig führen Wege durch die Anlage, sodass die einzelnen Häuser gut verbunden sind und sich die Menschen im Quartier einfach begegnen können.
Raum für Gemeinschaft
Die Aussenbereiche sind abwechslungsreich gestaltet mit viel Grün, Sträuchern und Wiesen. Das schafft nicht nur eine angenehme Umgebung zum Verweilen, sondern bietet auch Lebensraum für Tiere und schützt teilweise die Wohnungen im Erdgeschoss vor direkter Einsicht. Dazu kommen Plätze und ein Pavillon, die für alle gedacht sind.
Trotz der Grösse wirkt die Überbauung nicht wie ein anonymer Block, sondern eher wie ein kleines, klar strukturiertes Quartier mit fast schon nachbarschaftlichem Charakter. Linth24 wird den Bau mit Bildern und Videos bis zum geplanten Ende 2028 begleiten.