Die Rapperswil-Jona Lakers legen einen Traumstart hin: Mit dem ersten Abschluss bringt Malte Strömwall die Hausherren nach nicht einmal 20 Sekunden in Führung. Auch danach sind die Lakers das aktivere Team.
Genfer Ausgleich
Als Karrer nach sieben Minuten auf die Strafbank muss, scheint das Momentum klar bei Rapperswil-Jona zu liegen. Doch in Überzahl unterläuft Larsson ein Fehlpass, der Genf-Servette HC aus dem Nichts eine Topchance ermöglicht. Sakari Manninen nutzt sie eiskalt zum 1:1-Ausgleich. Danach flacht die Partie ab, klare Chancen bleiben aus – es geht mit einem gerechten 1:1 in die erste Pause.
Lakers legen wieder vor
Das zweite Drittel bleibt lange zäh und arm an Höhepunkten. Wenn überhaupt, haben die Gäste von Genève-Servette HC leichte Vorteile. Nach einer Strafe gegen Hofer schlägt jedoch ausgerechnet SC Rapperswil-Jona Lakers eiskalt zu: Tyler Moy trifft shorthanded zur Führung und entfacht damit neues Feuer im Spiel. In der Folge wird es ruppiger, was Strafen gegen Fritz und Riat unterstreichen – am Spielstand ändert sich bis zur Pause jedoch nichts mehr.
Entscheidung ins leere Tor
Die 4'086 Zuschauer in der St.Galler Kantonalbank-Arena sehen das erwartet enge Spiel. Doch die Lakers beweisen eine erstaunliche Abgebrühtheit und lassen nur wenig zu. Und als sich ihnen die Chance bietet, landen sie den K.o.-Schlag – durch Gian-Marco Wetter (59.) ins leere Servette-Tor. Und weil die Genfer weiterhin ohne Goalie spielen, trifft Taibel gar noch zum 4:1.
Verhaltener Blick nach oben
Dass der Sieg der Lakers eher zu hoch ausfällt, stört am Obersee niemanden. Im Gegenteil: die drei Punkte sind im Rennen um das Play-In eminent wichtig – und lassen sogar noch den verhaltenen Blick auf die Top 6 zu. Weiter geht's für Rappi am Freitag zuhause gegen Fribourg.