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Kultur
23.06.2026
23.06.2026 14:09 Uhr

15 Jahre Chorwoche – grosse Musik, grosse Emotionen

Roger Widmer blickt zum Jubiläum auf 15 Jahre Chorwoche Zürcher Oberland zurück.
Roger Widmer blickt zum Jubiläum auf 15 Jahre Chorwoche Zürcher Oberland zurück. Bild: gg
Ein grosses Werk, sieben Tage Probenzeit, ein gemeinsames Ziel: Seit 15 Jahren begeistert die Chorwoche Zürcher Oberland mit aussergewöhnlichen Musikprojekten. Unter der Leitung von Roger Widmer entsteht jährlich ein grosses Chorwerk mit Orchester und Solisten. Zum Jubiläum blickt er zurück und lädt zu Dvořáks «Stabat Mater» ein.

Seit 15 Jahren begeistert die Chorwoche Zürcher Oberland Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Region. Was einst aus dem Chorverband entstand, hat sich unter der Leitung von Roger Widmer zu einem eigenständigen musikalischen Projekt weiterentwickelt.  Jahr für Jahr studieren rund 80 bis 100 Teilnehmende innerhalb einer Woche ein grosses Chorwerk ein und führen es gemeinsam mit Orchester und Solistinnen und Solisten auf.

Getragen wird die Chorwoche heute vom Verein kulturprojekte.zo. Der Verein schafft die organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen, damit diese anspruchsvollen Musikprojekte mit Orchester, Solistinnen und Solisten sowie grossen Chören realisiert werden können.

Zum Jubiläum blickt Chorleiter, Dirigent und Tenor Roger Widmer zurück auf die Anfänge, auf besondere musikalische Erlebnisse und er verrät, weshalb sich die Teilnahme an der diesjährigen Chorwoche mit Antonín Dvořáks «Stabat Mater» lohnt.

Zürioberland24: Wie bist du zur Chorwoche gekommen?

Roger Widmer: Die Chorwoche habe ich damals von Reto Fritz übernommen, die er zuvor im Rahmen des Chorverbands Zürcher Oberland aufgebaut hatte. Das Grundkonzept mit Tages- und Abendkursen bestand bereits und wurde geschätzt. Ich habe dieses Konzept weitergeführt, musikalisch aber neu ausgerichtet. Mir war wichtig, jedes Jahr ein grosses Werk oder zumindest einen Komponisten ins Zentrum der Woche zu stellen. So entwickelte sich die Chorwoche Schritt für Schritt zu dem Projekt, das es heute ist.

Die meisten Chorleiter würden für ein Werk von Brahms oder Dvořák ein halbes Jahr Probenzeit einplanen. Du gibst dem Chor gerade einmal eine Woche. Bist du mutig – oder ein bisschen verrückt?

Wahrscheinlich von beidem etwas (lacht). Eine Chorwoche funktioniert anders als ein gewöhnlicher Chorbetrieb. Die Teilnehmenden kommen vorbereitet, und während dieser Woche entsteht durch die intensive gemeinsame Arbeit unglaublich viel. Alle verfolgen dasselbe Ziel, alle ziehen am gleichen Strick. Dadurch entsteht eine ganz besondere Energie.

Bei meiner ersten Chorwoche mit der «Carmina Burana» habe ich bewusst vieles offen gelassen, weil ich selbst noch nicht wusste, ob das Konzept funktionieren würde. Das Werk besteht aus vielen einzelnen Nummern, sodass theoretisch auch Kürzungen möglich gewesen wären. Tatsächlich konnten wir aber bereits im ersten Jahr das gesamte Werk aufführen.

War es am Anfang schwieriger, Sängerinnen und Sänger für dieses besondere Konzept zu gewinnen?

Nein, eigentlich nicht. Die Leute kamen von Anfang an. Die grössere Herausforderung bestand später darin, auch weniger bekannte Werke ins Programm aufzunehmen und die Menschen trotzdem neugierig zu machen. Besonders freut mich, dass die Teilnehmenden nun nicht nur wegen bekannter Titel kommen, sondern auch bereit sind, Neues kennenzulernen – wie beispielsweise Edward Elgar oder Louis Spohr. Seit Jahren nehmen zwischen 80 und 100 Sängerinnen und Sänger an der Chorwoche teil.

Welches Werk aus den vergangenen 15 Jahren hat dich als Musiker am tiefsten berührt?

Ganz klar Brahms’ «Ein deutsches Requiem». Dieses Werk ist mir besonders intensiv in Erinnerung geblieben.

Worauf bist du besonders stolz?

Jedes Projekt für sich ist ein Highlight. Wenn ich zurückblicke, erfüllt mich vor allem die Kontinuität mit Stolz: Dass wir Jahr für Jahr grosse Werke mit Orchester und Solisten auf die Bühne bringen können und dabei ein hohes musikalisches Niveau erreichen.

Besonders freut mich auch, dass viele Sängerinnen und Sänger über viele Jahre hinweg immer wieder teilnehmen. Das zeigt mir, dass die Chorwoche für viele Menschen zu einem festen Bestandteil ihres musikalischen Jahres geworden ist.

Woran denkst du, liegt das?

Es ist wahrscheinlich die Mischung aus allem. Viele können solche grossen Werke in ihren eigenen Chören nicht aufführen. Andere möchten ein Werk, das sie schon einmal gesungen haben, erneut erleben. Dazu kommen die besondere Atmosphäre, die Gemeinschaft und natürlich die Musik.

«Ich habe eine klare Vorstellung davon, was ich musikalisch ausdrücken möchte und wie etwas klingen soll. Die Umsetzung entwickelt sich dann gemeinsam mit dem Chor.»
Roger Widmer

Du bist Chorleiter, Tenor und Dirigent. Hörst du manchmal noch mit den Ohren des Sängers, oder hat der Dirigent inzwischen das Kommando übernommen?

Das verändert sich im Verlauf einer Chorwoche. Zu Beginn arbeite ich stärker als Sänger, beschäftige mich intensiv mit den Stimmen und dem Klang. Je näher wir dem Konzert kommen und insbesondere wenn das Orchester dazukommt, übernimmt zunehmend der Dirigent.

Über die Jahre hat sich das generell verändert. Früher war ich beim Dirigieren stärker vom Sänger geprägt und vieles geschah intuitiv. Durch meine Ausbildung in Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste habe ich viel zusätzliches Handwerk gelernt. Heute denke ich in vielen Situationen stärker aus der Perspektive des Dirigenten.

Was ist deine grösste Stärke als Chorleiter?

Eine meiner Stärken ist sicher die Geduld. Gleichzeitig versuche ich immer, den Fokus auf das gemeinsame Ziel zu behalten. Es geht darum, den Chor Schritt für Schritt an einen bestimmten Punkt zu führen und dabei möglichst das Beste aus jeder Sängerin und jedem Sänger herauszuholen. Motivation spielt dabei eine wichtige Rolle. Ich versuche, ruhig und konzentriert zu arbeiten und die Menschen mitzunehmen.

Wie viel Roger Widmer steckt in einer Interpretation? Und wie viel Freiheit gibst du dem Chor, seinen eigenen Klang zu entwickeln?

Ich glaube schon, dass meine Handschrift deutlich hörbar ist. Die Art, wie ich mit den Stimmen arbeite, wie ich die Register forme und wie ich Klangvorstellungen vermittle, prägt den Chor. Gleichzeitig entsteht eine Interpretation immer aus den Möglichkeiten des jeweiligen Chors. Ich habe eine klare Vorstellung davon, was ich musikalisch ausdrücken möchte und wie etwas klingen soll. Die Umsetzung entwickelt sich dann gemeinsam mit dem Chor.

Du arbeitest mit Laien, aber auf hohem musikalischem Niveau. Was unterschätzen Aussenstehende an einem solchen Projekt?

Viele sehen das Konzert oder die intensive Probenarbeit. Was oft unterschätzt wird, ist der organisatorische Aufwand. Sponsoren suchen, Orchester engagieren, Solisten anfragen, Räume organisieren, Noten beschaffen – all das beginnt lange vor der eigentlichen Chorwoche. Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, beginnen bereits die Vorbereitungen für das nächste.

Hand aufs Herz: Gibt es während einer Chorwoche Momente, in denen du denkst: «Das wird niemals gut» – und am Schluss bist du selbst überrascht?

Eigentlich nicht. Ich musste in all den Jahren noch nie etwas aus einem Werk streichen. Natürlich weiss ich inzwischen recht genau, was in einer Woche möglich ist und was nicht. Bei der Werkauswahl spielen viele Faktoren eine Rolle: der Schwierigkeitsgrad, die Länge des Werkes, die Besetzung, die Solisten und nicht zuletzt die Finanzierung. Man kann nicht einfach irgendein Werk auswählen.

Das Schöne ist, dass alle zu einem Chor zusammenwachsen. Die Stärkeren tragen die weniger Erfahrenen mit, und jeder macht seinen eigenen Weg durch die Woche. Die Menschen sind motiviert und geben ihr Bestes. 

«Mir wird in jeder Chorwoche bewusst, wie wichtig das Singen für viele Menschen ist.»
Roger Widmer

Wie viele falsche Töne braucht es, bis ein Dirigent nachts nicht mehr ruhig schlafen kann?

Wenn es mehr falsche als richtige Töne sind, wird es kritisch (lacht). Solange die richtigen überwiegen, kommt es meistens gut.

Hast du in diesen 15 Jahren auch etwas von den Sängerinnen und Sängern gelernt?

Mir wird in jeder Chorwoche bewusst, wie wichtig das Singen für viele Menschen ist. Viele erzählen mir, welche Bedeutung diese Woche für sie hat. Als Berufsmusiker erlebt man Musik manchmal anders. Bei Laiensängerinnen und Laiensängern spüre ich oft eine sehr unmittelbare emotionale Verbindung zur Musik. Das beeindruckt mich immer wieder und erinnert mich daran, weshalb Musik Menschen so tief berühren kann.

Was ist wichtiger für eine erfolgreiche Chorwoche: perfekte Vorbereitung oder Begeisterung und Leidenschaft?

Die Kombination aus beidem. Ohne gute Vorbereitung wird es schwierig. Wenn die Organisation funktioniert, die Noten bereit sind und alle Rahmenbedingungen stimmen, so kann ich mich ganz auf die Musik konzentrieren. Und genau dann entstehen Begeisterung und Leidenschaft.

Nach 15 Jahren: Gibt es noch Werke, bei denen du sagst: «Dieses Stück möchte ich unbedingt einmal aufführen»? 

Ja, natürlich. Es gibt noch viele Werke, die mich reizen würden. Konkrete Titel möchte ich aber nicht verraten. Einige davon benötigen sehr grosse Orchesterbesetzungen und wären finanziell nur mit zusätzlichen Sponsoren realisierbar. Lassen wir uns also überraschen.

Was soll die Chorwoche Zürcher Oberland auch in Zukunft ausmachen?

Ich wünsche mir, dass wir weiterhin neue Menschen für das gemeinsame Singen begeistern können. Dass wir die Grösse des Chores halten und Sängerinnen und Sänger finden, die dieses Projekt mittragen. Und natürlich, dass wir weiterhin grosse Chorwerke auf hohem Niveau aufführen können.

Was wünschst du dir zum Jubiläum von den Sängerinnen und Sängern?

Ich wünsche mir zum Jubiläum vor allem einen möglichst grossen Chor. Besonders willkommen sind zusätzliche Männerstimmen, denn Tenöre und Bässe werden immer gesucht. Aber natürlich freue ich mich über jede Stimme.

Zum Jubiläum steht Antonín Dvořáks «Stabat Mater» auf dem Programm. Warum gerade dieses Werk?

Ich liebe natürlich Dvořáks Musik. Das «Stabat Mater» ist ein unglaublich emotionales Werk – empfindsam, dramatisch und doch voller Hoffnung. Ich habe es nicht unbedingt wegen des Jubiläums ausgewählt. Für mich ist viel wichtiger, dass ein Werk musikalisch etwas auslöst. Und genau das tut Dvořáks «Stabat Mater» auf ganz besondere Weise.

Die spätromantische Klangsprache liegt uns nahe, weil sie stark mit Emotionen verbunden ist. Musik gibt uns die Möglichkeit, Gefühle auszudrücken und zu erleben. Man kann in diesem Werk die eigenen Emotionen ausleben und sich von der Musik tragen lassen. Das «Stabat Mater» beinhaltet Schmerz, Trauer, Hoffnung und Freude. Genau diese Verbindung macht das Werk für mich so besonders.

Für wen eignet sich die Chorwoche? Muss man Mitglied eines Chores sein?

Nein. Grundsätzlich kann jede und jeder mitsingen. Auch Menschen, die schon länger nicht mehr in einem Chor gesungen haben, sind willkommen. Wer Freude am Singen hat und sich auf das Projekt einlassen möchte, ist bei uns richtig.

Wenn sich jemand fragt: Schaffe ich das überhaupt in einer Woche, was antwortest du der Person?

Meine Antwort lautet immer: einfach ausprobieren. Wir hatten schon Teilnehmende aus Jodelclubs, Gospelchören oder Menschen, die vorher noch nie ein solches Werk gesungen hatten und begeistert sind.

Bis heute hat niemand gesagt, er sei nicht zurechtgekommen. Man wird von der Gruppe getragen. Und ob man einmal einen Ton verpasst, ist letztlich nebensächlich. Entscheidend ist das Erlebnis, Teil eines grossen Chores zu sein.

Was erwartet die Teilnehmenden während einer typischen Chorwochen-Woche?

Es ist eine Mischung aus konzentrierter Probenarbeit und musikalischem Flow. Natürlich wird intensiv gearbeitet, man lernt Töne und Texte, aber gleichzeitig entsteht eine besondere Gemeinschaft. Diese Verbindung von musikalischer Herausforderung und menschlicher Begegnung macht die Chorwoche aus.

Was macht das gemeinsame Musizieren mit rund 80 bis 100 Sängerinnen und Sängern, Orchester und Solisten so besonders?

Dass so viele unterschiedliche Menschen gemeinsam etwas Schönes erschaffen, fasziniert mich immer wieder. Wenn ein so grosser Chor gemeinsam atmet, dieselbe musikalische Idee verfolgt und zu einem Klang verschmilzt, entsteht etwas, das man kaum beschreiben kann. Das wirkt auf den Körper und auf die Seele. Dieser Moment berührt mich jedes Jahr aufs Neue.

«Wer Freude am Singen hat und sich auf das Projekt einlassen möchte, ist bei uns richtig.»
Roger Widmer

Gibt es einen Moment in der Chorwoche, auf den du dich jeweils besonders freust?

Ja. Wenn das Orchester erstmals dazukommt. Dann beginnt die Musik plötzlich zu leben. Und natürlich freue ich mich auf das Konzert, wenn alles, was man die ganze Woche vorbereitet hat, zusammenkommt.

Welche Stimmen werden für die diesjährige Chorwoche gesucht?

Vor allem Tenöre und Bässe. Aber selbstverständlich freuen wir uns über Anmeldungen in allen Stimmgruppen.

Was würdest du einer Person sagen, die noch unschlüssig ist?

Einfach anmelden und mitmachen. Das «Stabat Mater» ist ein aussergewöhnliches Werk und die Chorwoche ein besonderes Erlebnis. Man muss keine Berührungsängste haben – man wird von der Gemeinschaft getragen und wächst während dieser intensiven Woche musikalisch mit dem Chor zusammen.

Was macht die Chorwoche Zürcher Oberland anders als andere Chorprojekte?

Dass man grosse Chorwerke auf hohem Niveau einstudieren kann und trotzdem jeden Abend wieder nach Hause geht. Mit Tages- und Abendkursen bieten wir eine grosse Flexibilität. Und soweit ich weiss, gibt es in unserer Region mittlerweile kaum mehr ein vergleichbares Projekt, bei dem innerhalb einer Woche ein grosses Chorwerk mit Orchester und Solisten zur Aufführung gebracht wird. Genau diese Verbindung aus musikalischer Herausforderung, Gemeinschaft und professioneller Umsetzung macht die Chorwoche Zürcher Oberland einzigartig.

Anmeldeschluss ist Ende Juni. Kann man sich noch melden?

Ja, Anmeldungen sind weiterhin möglich – möglichst bis Ende Juni. Für unsere Planung sind frühe Anmeldungen sehr hilfreich. Es ist wichtig zu wissen, wie gross der Chor wird, damit wir die weiteren Schritte – von der Organisation über die Probenplanung bis hin zur Finanzierung – entsprechend planen können. Natürlich sind auch spätere Anmeldungen möglich, aber je früher wir die Teilnehmerzahl kennen, desto mehr Planungssicherheit haben wir.

Chorwoche Zürcher Oberland - Dvořáks «Stabat Mater»

3. bis 9. Oktober 2026, Alte Turnhalle Wetzikon

Abschlusskonzert:
Freitag, 9. Oktober 2026, 20 Uhr, Ref. Kirche Rüti ZH

> mehr Infos & Anmeldung

Rückblick auf 15 Jahre Chorwoche

2026 Antonín Dvořák: Stabat Mater
2025 Edward Elgar: From the Bavarian Highlands, The Black Knight, Pomp and Circumstance («Land of Hope and Glory»)
2024 Louis Spohr: Die letzten Dinge, Psalm 23
2023 Gaetano Donizetti: Messa di Requiem, Preludio funebre, Preghiera
2022 Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
2021 Ludwig van Beethoven: Werke aus der 9. Sinfonie, Meeresstille und glückliche Fahrt, Messe in C-Dur
2020 Martín Palmeri: Misa a Buenos Aires (Misatango)
2019 Luigi Cherubini: Requiem in c-Moll; Wolfgang Amadeus Mozart: Werke aus Die Zauberflöte und den Thamos-Chören
2018 Georg Friedrich Händel: Dettinger Te Deum, Psalm 96
2017 Gabriel Fauré: Requiem, Cantique de Jean Racine; Werke von Bizet
2016 Giacomo Puccini: Messa di Gloria
2015 Felix Mendelssohn Bartholdy: Psalmen, Choralkantate und Werke aus Lobgesang und Elias
2014 Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem
2013 «Mit Pauken und Trompeten»: Barockmusik von Vivaldi, Händel und Charpentier
2012 Carl Orff: Carmina Burana

www.kulturprojekte-zo.ch

Gabriela Gasser
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