Danke, Rewind – es war fantastisch!
Der Samstagabend am Fischmarktplatz in Rapperswil zeigte eindrücklich, weshalb sich das Festival innert kurzer Zeit einen festen Platz im regionalen Veranstaltungskalender erarbeitet hat. Das Team um Fabian Villiger lud ein – und die Massen strömten an einem herrlichen Frühsommerabend vor die Bühne.
Der Samstag übertraf den bereits starken Freitag noch einmal deutlich. Insgesamt besuchten rund 5000 Gäste das Festivalwochenende. Das bedeutet Besucherrekord und eine stolze Steigerung gegenüber der Erstausgabe. Wer am Samstag über den Platz blickte, musste nicht lange rätseln, weshalb.
Schweben im Takt der Musik
Mit Coldplay by Viva La Vida und Queen by Vipers standen zwei Tribute-Bands auf der Bühne, die dem Publikum Musikgenuss vom Feinsten boten. Von den ersten Takten an hatten beide Bands die Besucher fest im Griff.
Es wurde nicht bloss mitgewippt. Der gesamte Platz bewegte sich im Rhythmus der Songs wie ein Weizenfeld im Wind. Jung und Alt sangen jede Strophe mit – als hätte ganz Rapperswil für einen Abend einen gemeinsamen Chor gegründet.
Die Welt vergessen
Wer in die unvergesslichen Songs eintauchte, vergass für einige Stunden die Welt ausserhalb des Festivalgeländes. Die Fussball-WM der Schweiz? Die Abstimmungen vom Sonntag? Sie mussten an diesem Abend hinten anstehen.
Wenn Handys zu Glühwürmchen werden
Mit zunehmender Dunkelheit verwandelte sich der Fischmarktplatz in ein Lichtermeer. Die Mobiltelefone der Besucher funkelten über den Köpfen der Menge wie Glühwürmchen in einer Sommernacht. Es waren jene Momente, die sich nicht planen lassen – und die dennoch bleiben.
Rewind No. 3?
Dass das Festival einen Nerv getroffen hat, spürt auch Organisator Fabian Villiger: «Die Gäste wollen Rewind No3. Ich bekomme schon zahlreiche Vorschläge und Wünsche, was Tribute-Acts betrifft. Ideen von Elton John, Adele, AC/DC bis zu Take That und den Backstreet Boys.»
Ob und wann es tatsächlich eine dritte Ausgabe geben wird, steht allerdings noch in den Sternen. Vieles hängt vom Festivalkalender 2027 ab. Doch eines scheint nach diesem Wochenende klar: Das Publikum hätte längst entschieden.
Linth24 bleibt dran.