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Rapperswil-Jona
09.06.2026
10.06.2026 21:07 Uhr

Pascal Schmitz bei SRF wieder vor Kamera

Ist wieder am Bildschirm zu sehen: Pascal Schmitz, der Mann der bei der Entlassung von Patrick Fischer eine Schlüsselrolle spielte.
Ist wieder am Bildschirm zu sehen: Pascal Schmitz, der Mann der bei der Entlassung von Patrick Fischer eine Schlüsselrolle spielte. Bild: Screenshot
Nach der Affäre um den Ex-Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer steht Pascal Schmitz wieder für SRF vor der Kamera. Gleichzeitig weist der Sender neue Vorwürfe Fischers entschieden zurück.

Pascal Schmitz, SRF-Moderator aus Rapperswil-Jona und früherer Speaker der Rapperswil-Jona Lakers, feiert am Dienstagabend seine Rückkehr auf den Bildschirm.

Comeback als Aussenreporter

In der Sendung «Schweiz aktuell» ist er erstmals seit Bekanntwerden der Affäre um Patrick Fischers gefälschtes Covid-Zertifikat wieder vor der Kamera zu sehen. Schmitz tritt dabei als Aussenreporter in einem Beitrag zur Verkehrssicherheit von Kindern auf.

Ab Ende Juni wieder Moderator

Der SRF-Mitarbeiter war in den vergangenen Wochen ins Zentrum der Diskussion geraten, nachdem er Informationen aus einem Gespräch mit Fischer publik gemacht hatte. In der Folge legte Schmitz auch sein Amt als Stadionsprecher der Rapperswil-Jona Lakers nieder. Laut SRF ist Ende Juni seine Rückkehr als Moderator im Studio vorgesehen.

Ab Ende Monat soll Schmitz auch wieder moderieren. Bild: SRF

SRF widerspricht Patrick Fischer

Unterdessen hat sich Patrick Fischer erstmals ausführlich zur Affäre geäussert. Der ehemalige Nationaltrainer wirft SRF vor, eine «off-the-record»-Abmachung missachtet zu haben. Er sei davon ausgegangen, dass seine Aussagen gegenüber Schmitz vertraulich behandelt würden.

SRF weist diesen Vorwurf jedoch zurück. Gegenüber Medien hält der Sender an seiner bisherigen Darstellung fest: Vor dem Gespräch habe es keine Vereinbarung gegeben, wonach die Informationen vertraulich seien. Eine entsprechende Forderung sei erst nach dem Treffen durch den Medienchef des Schweizerischen Eishockeyverbands eingebracht worden.

Eishockey-Medienchef zu spät

Schmitz habe damals vielmehr klargestellt, dass die Aussagen journalistisch relevant seien und Fischer sowie dem Verband die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt werden solle, so SRF.

Thomas Renggli
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