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Schweiz
07.05.2026
08.05.2026 13:28 Uhr

Coop und Halba ausgezeichnet

Bewertet wurden soziale und ökologische Standards entlang der Schokoladenproduktion.
Bewertet wurden soziale und ökologische Standards entlang der Schokoladenproduktion. Bild: Coop
Die Chocolate Scorecard 2026 zeichnet den Detailhändler Coop sowie den Schweizer Schokoladenhersteller Halba in ihren jeweiligen Kategorien als Spitzenreiter aus.

Die Organisation Be Slavery Free hat die aktuelle Chocolate Scorecard 2026 veröffentlicht. Darin erreicht Coop unter zehn internationalen Detailhändlern die höchste Gesamtpunktzahl und erhält den sogenannten «Good Egg Award».

Premiere für Halba

Erstmals wurde auch der Coop-Produktionsbetrieb Halba in der Kategorie der mittelgrossen bis grossen Schokoladenhersteller als Nummer eins ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt Coop den «Retail Stayers Award» für die kontinuierliche Teilnahme an der Initiative.

Wie Coop informiert, wurden verschiedene Nachhaltigkeitskriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Schokolade bewertet. Dazu gehören unter anderem Transparenz und Rückverfolgbarkeit, Massnahmen zum Klima- und Waldschutz sowie Standards im Bereich Menschenrechte.

Fokus auf Projekte in den Herkunftsländern

Coop und Halba engangieren sich seit mehreren Jahren für nachhaltigere Bedingungen im Kakaoanbau und in der Schokoladenproduktion. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Projekten in den Herkunftsländern des Kakaos. Im Zentrum steht laut Unternehmen die sogenannte dynamische Agroforstwirtschaft. Diese soll nachhaltige Anbaumethoden fördern und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Menschen in den Anbaugebieten verbessern.

Jährlich bewertet

Die Chocolate Scorecard wird jährlich veröffentlicht und bewertet soziale sowie ökologische Bedingungen in der Schokoladenproduktion. Ziel der Initiative ist es, Konsumentinnen und Konsumenten eine Orientierungshilfe für nachhaltigere Kaufentscheidungen zu bieten.

Koordiniert wird die Chocolate Scorecard von einem australischen Bündnis in Zusammenarbeit mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen, darunter auch der WWF. Einheitliche Kennzahlen sollen die Leistungen der Unternehmen vergleichbar machen und Fortschritte messbar darstellen.

Zürioberland24/gg
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