2025 waren 32,8 Mio. Reisende mit der Südostbahn unterwegs, so viele wie noch nie (Vorjahr 32,1 Mio.). Auch die Pünktlichkeit konnte die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern: 2025 verkehrten 97,2 Prozent der Züge pünktlich (Vorjahr 95,9 Prozent). Als pünktlich gelten Züge, die mit weniger als drei Minuten Verspätung am Zielort eintreffen.
Umsetzung der Immobilienstrategie
Die Südostbahn schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 5,3 Mio. Franken ab (Vorjahr 6,9 Mio. Franken). Der Gewinn ist beeinflusst durch einen ausserordentlichen Sondereffekt in Höhe von -7,9 Mio. Franken, welcher aus der internen Übertragung von 20 Grundstücksparzellen der Sparte Infrastruktur an die nicht abgeltungsberechtigte Sparte Immobilien resultiert.
Mit den Grundstücksübertragungen treibt die SOB die Umsetzung der Immobilienstrategie voran. Sie sind eine notwendige Voraussetzung für die Realisierung entsprechender Immobilienentwicklungsprojekte. Finanziell führen die Übertragungen im Geschäftsjahr 2025 jedoch zunächst zu einer ausserordentlichen Ergebnisbelastung. Ohne diesen Sondereffekt hätte der Gewinn der SOB 13,2 Mio. Franken betragen, wovon die nicht abgeltungsberechtigten Sparten Fernverkehr und Immobilien insgesamt 8,6 Mio. Franken beigesteuert hätten.
Wachstum im Regionalverkehr dank hoher Nachfrage
Der abgeltungsberechtigte Regionale Personenverkehr (RPV) schrieb ein positives Ergebnis von 2,8 Mio. Franken. Im RPV stiegen die Verkehrserlöse deutlich von 68,7 Mio. Franken im Jahr 2024 auf 75,1 Mio. Franken im Jahr 2025. Die Steigerung beruht zum einen auf einer starken Zunahme der Nachfrage, zudem gab es im Sommer 2025 im Verkehrsnetz der SOB keine grösseren Baustellen mit Streckenunterbrüchen. Darüber hinaus trug die neue Linie S81 (St.Gallen–Herisau) zu den Mehrerlösen bei.