Der Saisonstart von Aaron Imhof im Strassenradsport hätte kaum intensiver ausfallen können. Innerhalb weniger Wochen absolvierte der Fahrer des Teams Q36.5-Amacx mehrere Rennen in verschiedenen Ländern. Dabei musste er sich nicht nur den Herausforderungen des Rennrhythmus und der Härte im Feld stellen, sondern auch Rückschläge, wie eine Krankheit, überwinden. Mit einem dritten Platz beim GP Mobiliar in Kiesen gelang ihm schliesslich sein erstes Podest der Saison – ein Erfolg, der ihn motiviert, die kommenden Herausforderungen entschlossen anzugehen.
Vom Rückschlag aufs Podest: Imhof überzeugt zum Saisonstart
Intensiver Saisonauftakt: Herausforderungen und erste Erfolge
Am 8. März startete Aaron Imhof mit dem GP Wittenheim nahe Mulhouse in die neue Saison. Das Rennen war geprägt von einer beeindruckenden Durchschnittsgeschwindigkeit von 48,3 km/h und stellte eine echte Standortbestimmung dar. „Das war schon ein kleiner Schock für mein System“, erklärte Imhof später. Besonders das Positionskämpfen und die Härte im Feld forderten ihn heraus. Trotz der intensiven Bedingungen erfüllte das Team seine taktischen Aufgaben überzeugend, indem es Attacken neutralisierte und mit vier Fahrern in der Fluchtgruppe vertreten war.
Eine Woche später folgte mit der 109. Popolarissima in Treviso ein weiteres anspruchsvolles Rennen. Der flache Stadtkurs und die hochkarätige Besetzung sorgten für ein hektisches Rennen mit zahlreichen Stürzen. Glücklicherweise blieb das Team von Zwischenfällen verschont. Imhof zeigte eine solide Leistung und erreichte den 11. Platz.
Am 22. März stand das Eröffnungsrennen der österreichischen Bundesliga in Leonding auf dem Programm. Hier zeigte sich Imhof erstmals offensiv und setzte sich früh mit einer Gruppe von fünf Fahrern vom Feld ab. „Wir waren eine richtig gute Gruppe“, berichtete er. Doch das hohe Tempo des Feldes liess der Spitzengruppe keine Chance, und nach 60 Kilometern wurde sie gestellt. Imhof musste für seinen frühen Effort Tribut zollen und das Rennen vorzeitig beenden.
Nach dem Rennen in Österreich folgte ein Rückschlag: Imhof wurde krank und verpasste zwei wichtige Einsätze. Erst am 4. April kehrte er beim GP Osterhas in Affoltern ins Renngeschehen zurück. Mit gedämpften Erwartungen und einer defensiven Fahrweise konnte er sich zwar nicht in Szene setzen, doch das Team überzeugte mit einer offensiven Strategie und sicherte sich einen starken dritten Platz. Nur zwei Tage später gelang ihm beim GP Mobiliar in Kiesen ein persönliches Ausrufezeichen: In einer neunköpfigen Spitzengruppe sicherte er sich im Sprint den dritten Platz und damit sein erstes Podest der Saison. Ein weiteres Rennen in Frankreich am 11. April schloss den intensiven ersten Rennblock ab. Nun richtet sich der Blick nach vorne, wo ab dem 1. Mai beim GP Vorarlberg die nächsten Herausforderungen warten.