SVP-Sorgen über Bildungskosten
Trotz unveränderten Schülerzahlen wurde der Gemeindehaushalt Uznach 2025 mit über einer Million Mehrkosten im Bildungsbereich belastet. In einem schwierig gewordenen Bildungsumfeld schätzt die SVP das Engagement der Lehrerschaft, einen geordneten Schulbetrieb aufrecht zu erhalten.
Aufgrund der explodierenden Kosten des Schulbetriebs Uznach sowie der hohen Personalfluktuation der vergangenen Jahre beauftragte die Gemeinde auf Druck der Bürgerschaft die Firma Federas AG, den Schulbetrieb zu analysieren. Bereits im Jahr 2021 hat die Bürgerschaft dem Gemeinderat den Auftrag erteilt, die Kosten der Schulen zu überprüfen, während die GPK (Geschäftsprüfungskommission) im Jahr 2022 im Rahmen einer Schwerpunktprüfung auf dringenden Handlungsbedarf hinwies und Massnahmen gefordert hat.
Umgesetzt wurde bis heute wenig der geforderten Massnahmen.
Die Neubesetzung des Rektorats muss zwingend von einer ausgewiesenen Führungspersönlichkeit übernommen werden, welche in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen die strukturellen Defizite verbessert.
Wenig Anlass zur Diskussion und gutgeheissen wurde der Ersatz und Verlegung der Kanalisation sowie des Regenwasserkanals an der Bahnhofstrasse.
Verantwortung übernehmen
Die von der Mitte und SP angeregte Kandidatur vom parteilosen Daniel Buschor nahm die SVP zur Kenntnis und schickt nach wie vor ihren Kandidaten Martin Dilla vom 1. Wahlgang ins Rennen.
Die SVP Uznach ist überzeugt, dass eine gesunde Altersdurchmischung im Gemeinderat entscheidend ist, um die Gemeinde zukunftsfähig zu führen. Mit Martin Dilla konnte sie einen jungen und politisch sehr engagierten Kandidaten gewinnen, der mit einer objektiven und lösungsorientierten Sicht überzeugt. Dilla weiss den Wert unseres Landes zu schätzen und engagiert sich als Jungpolitiker pragmatisch für tragfähige Mehrheiten in unserem Milizsystem.
An den Parteienhearings und an der Bürgerversammlung hat Martin Dilla klare Positionen vertreten. So kritisierte er unter anderem den teilweise sorglosen Umgang mit Steuergeldern angesichts der neuen Steuererhöhungen der Gemeinde. Besonders am Herzen liegt ihm zudem die Alters- und Pflegepolitik. Die derzeitige Situation bezüglich der ungenügenden Altersversorgung (Pflegeplätze, betreutes Wohnen, Alterswohnungen) in Uznach bezeichnet er als eines der dringendsten Themen.
Die Volkspartei wie auch der Uzner Freisinn unterstützt Dillas Kandidatur und ist überzeugt, mit ihm eine noch fehlende Vertretung einer breiten Bevölkerungsschicht im Rat zu besetzen.