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Uznach
04.02.2026
03.02.2026 19:16 Uhr

SVP: Nomination und Referendum

Mit dem ambitionierten Jungpolitiker Martin Dilla strebt die SVP Uznach einen weiteren Gemeinderatssitz und «bürgernahe Ortspolitik» an.
Mit dem ambitionierten Jungpolitiker Martin Dilla strebt die SVP Uznach einen weiteren Gemeinderatssitz und «bürgernahe Ortspolitik» an. Bild: zVg
Die SVP Uznach hat für die Gemeinderat-Ersatzwahl für Isabelle Kuster offiziell Martin Dilla als Kandidaten nominiert und plant zudem ein Referendum gegen das neue Abfallreglement.

An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 27. Januar nominierte die SVP Uznach einstimmig ihren ambitionierten Jungpolitiker Martin Dilla. Nach dem vorzeitigen Rücktritt der linken Gemeinderätin Isabelle Kuster steht der Wunsch nach einer bürgernahen Ortspolitik – insbesondere in Bezug auf eine funktionierende Altersversorgung – im Vordergrund.

Verantwortung übernehmen

In Eschenbach aufgewachsen und aus einer Einwandererfamilie stammend, integrierte sich Martin Dilla bereits in frühen Jugendjahren beispielsweise als Mitglied der Jungwacht oder trat der Volkspartei bei, wo er seit einigen Jahren als Aktuar der Kreispartei See-Gaster amtet.

Die SVP Uznach ist überzeugt, dass eine gesunde Altersdurchmischung im Gemeinderat entscheidend ist, um die Gemeinde zukunftsfähig zu führen. «Mit Martin Dilla konnten wir einen jungen, aufstrebenden und politisch sehr engagierten Kandidaten gewinnen, der mit einer objektiven und lösungsorientierten Sicht überzeugt», erklärt Stefan Rüegg, Präsident der SVP Uznach. «Martin Dilla weiss den Wert unseres Landes zu schätzen und engagiert sich als Jungpolitiker pragmatisch für tragfähige Mehrheiten in unserem Milizsystem».

An den Parteienhearings und an der Bürgerversammlung hat Martin Dilla klare Positionen vertreten. So kritisierte er unter anderem den teilweise sorglosen Umgang mit Steuergeldern angesichts der neuen Steuererhöhungen der Gemeinde. Besonders am Herzen liegt ihm zudem die Alters- und Pflegepolitik. Die derzeitige Situation bezüglich der ungenügenden Altersversorgung (Pflegeplätze, betreutes Wohnen, Alterswohnungen) in Uznach bezeichnet er als eines der dringendsten Themen. «Ich möchte mich mit vollem Engagement dafür einsetzen, dass Uznach auch in Zukunft ein attraktiver Wohnort für alle Generationen bleibt».

Referendum gegen das neue Abfallreglement

Die Gemeinde Uznach plant, eine neue Grundgebühr für die Abfallentsorgung einzuführen. Gemessen an der Quadratmeterzahl der Wohnfläche soll diese neue Gebühr festgelegt werden. Im Mitwirkungsverfahren vom vergangenen Herbst betonte die SVP Uznach, dass man damit nicht einverstanden ist und nötigenfalls das Referendum dagegegen ergreifen wird.

Mit dem Bescheid der Gemeinde, die Grundgebühr nebst der Grüngutgebühr sowie der Sackgebühr (Schwarzkerichtgebühr) nun definitiv einführen zu wollen – welche auf vier unterschiedliche Haushaltgrössen und Gewerbebetriebe ausgeweitet werden soll – kündigte die SVP Uznach postwendend das Referendum an.

Nebst diesem neuen Verwaltungsmonstrum ist nach Ansicht der SVP Uznach eine solche Grundgebühr alles andere als verursachergerecht. Ist eine solche Grundgebühr erst ein mal eingeführt, wird dies nie mehr rückgängig gemacht und die Kosten werden dauernd steigen, wie sich dies in der Nachbargemeinde Schmerikon zeigt. Allein für die Grundgebühr zahlt nun der Schmerkner Steuerzahler ab diesem Jahr satte 40% mehr.

Federas Bericht bestätigt Forderungen der SVP

Aufgrund der explodierenden Kosten des Schulbetriebs Uznach sowie der hohen Personalfluktuation der vergangenen Jahre beauftragte die Gemeinde auf Druck der Bürgerschaft die Firma Federas AG, den Schulbetrieb zu analysieren. Bereits im Jahr 2021 hat die Bürgerschaft dem Gemeinderat den Auftrag erteilt, die Kosten der Schulen zu überprüfen, während die GPK (Geschäftsprüfungskommission) im Jahr 2022 im Rahmen einer Schwerpunktprüfung auf dringenden Handlungsbedarf hinwies und Massnahmen gefordert hat.

Im Rahmen einer schulinternen Mitarbeiterumfrage wurden zwar die Probleme erkannt, von den vorgeschlagenen Massnahmen wurde jedoch wenig umgesetzt. Wie der Federas-Bericht nun aufzeigt, wären problemlos jährliche Kosteneinsparungen in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken umsetzbar gewesen. Die SVP erwartet, dass nun die vorgeschlagenen Massnahmen zügig realisiert werden und hofft, dass für den zurücktretenden Rektor Felix Rüegg im Rahmen eines professionellen Auswahlverfahrens eine fähige Führungspersönlichkeit das Rektorat übernehmen wird.

Vorstand SVP Uznach / Redaktion Linth24
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