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Rapperswil-Jona
16.04.2026
16.04.2026 06:24 Uhr

Fokus für neue Badi am Lido

Kehr hier dereinst neues Leben ein? Die alte Badi Lido hat ausgedient.
Kehr hier dereinst neues Leben ein? Die alte Badi Lido hat ausgedient. Bild: Linth24
Wohin kommt das neue Freibad? Der Stadtrat richtet den Blick auf den Standort Lido – dort sollen konkrete Varianten für geprüft werden. Der Standort Stampf ist dagegen vom Tisch.

Der Stadtrat von Rapperswil-Jona hält weiterhin an der Realisierung eines Freibads fest. Ziel bleibt eine pragmatische, rasch umsetzbare und finanziell verantwortungsvolle Lösung für die Bevölkerung. In diesem Zusammenhang liess die Stadt unter anderem prüfen, ob das bestehende Strandbad Stampf mit einem Schwimmbecken erweitert werden könnte.

Stampf: schlechte planerische Situation

Die nun vorliegenden Ergebnisse der Machbarkeitsstudie bringen Klarheit: Der Standort Stampf wird nicht weiterverfolgt. Hauptgrund dafür ist die raumplanerische Situation. Zwar ist das Areal als bestehendes Seebad zulässig und geeignet, für ein klassisches Freibad mit Schwimmbecken fehlen jedoch die notwendigen Voraussetzungen. Nach heutigem Stand wäre ein entsprechendes Projekt auf kantonaler Ebene kaum bewilligungsfähig.

Damit fällt eine Option weg, die in der Vergangenheit immer wieder diskutiert wurde.

Fokus auf das Lido

Mit dem Entscheid rückt nun der Standort Lido in den Mittelpunkt. Der Stadtrat konzentriert die weiteren Planungen gezielt auf dieses Gebiet. Dort sollen verschiedene Varianten für ein neues Freibad vertieft geprüft werden.

Konkret werden am Lido technische Abklärungen vorgenommen und unterschiedliche Lösungen mit Kostenschätzungen ergänzt. Ziel ist es, eine realistische und tragbare Variante zu entwickeln, die möglichst rasch umgesetzt werden kann.

Entscheid nach Abklärungen

Nach Abschluss der Prüfungen will der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden. Damit wird das Lido zur zentralen Option für ein neues Freibad in Rapperswil-Jona.

Für die Bevölkerung bedeutet der Entscheid vor allem eines: Die Suche nach einer Lösung geht weiter – aber nun mit klarer Priorität auf einem Standort.

Thomas Renggli
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