Kommandantin Barbara Reifler begrüsste am Donnerstagnachmittag die sechs Aspirantinnen und 13 Aspiranten zur feierlichen Übergabe der Dienstwaffe im Hofkeller in St.Gallen. Sie erklärte, dass diese Waffe eine Verpflichtung zu höchster Professionalität, Zurückhaltung und Verantwortungsbewusstsein sei. Sie sei nicht das erste Mittel, zu dem sie greifen sollen, sondern das allerletzte. Wichtiger seien kommunikative Stärke, Sachverstand, Deeskalationskompetenz, Beobachtungsgabe, Teamgeist und persönliches Urteilsvermögen. Weiter gab sie den angehenden Polizistinnen und Polizisten mit auf ihren Weg, dass der wichtigste Faktor im Polizeiberuf stets der Mensch hinter der Uniform sei.
Waffenübergabe an 19 Aspiranten
Vielfältige Erfahrungen der Aspiranten
Die neuen Aspirantinnen und Aspiranten bringen Erfahrungen aus den verschiedensten Berufen mit. So sind beispielsweise ein Automobilmechatroniker, eine Coiffeuse, ein Technischer Modell- und Formenbauer oder eine Pflegefachfrau dabei, um nur einige Beispiele zu nennen. Im ersten Ausbildungsjahr werden sie in insgesamt 1'400 Stunden in Fächern wie Rechtslehre oder Kriminalistik unterrichtet. Im Frühling 2027 beginnt bereits das praktische Ausbildungsjahr. Sie werden auf Polizeistationen oder Polizeistützpunkten eingesetzt und gemeinsam mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen am regulären Dienst teilnehmen. Abschliessen werden sie die Ausbildung im Frühling 2028 mit der Eidgenössischen Berufsprüfung.
Erster Lehrgang mit Start im Frühling
Die Kantonspolizei St.Gallen wünscht den Aspirantinnen und Aspiranten einen guten Start sowie eine erfolgreiche und lehrreiche Ausbildungszeit. Dies ist der erste Lehrgang, der im Frühling startet. Per sofort gibt es jährlich zwei Polizeischul-Starts; einer im Frühling und einer im Herbst.