Nahost-Soforthilfe der Katholiken
Die St.Galler Katholikinnen und Katholiken wollen sich auch bei rückläufigen Steuereinnahmen der Verantwortung stellen und helfen, wo möglich – aktuell ist dies bei der angespannten humanitären Lage im Nahen Osten der Fall.
Bis zu einer Million Menschen auf Flucht
Die Angriffe Israels und der USA haben im Nahen Osten eine Kettenreaktion ausgelöst. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen, die nicht nur Israel treffen. Mittlerweile haben sich die kriegerischen Auseinandersetzungen auf die gesamte Region ausgeweitet. Auch im Libanon sind unzählige Menschen auf der Flucht. Caritas Schweiz, die seit Jahren im Libanon tätig ist, rechnet aktuell mit 800'000 bis eine Million Menschen, die in diesen Tagen allein aus den südlichen Gebieten, der Bekaa-Ebene und den Vororten Beiruts fliehen müssen. Erste Staukolonnen haben sich bereits gebildet.
Caritas verteilt lebenswichtige Güter
Gemeinsam mit den lokalen Partnerorganisationen AMEL Association und Caritas Libanon Nothilfe bereitet Caritas Schweiz die Verteilung lebenswichtiger Güter vor. Als erste Sofortmassnahme hat Caritas Schweiz 300'000 Franken für die Nothilfe in der Region gesprochen. Weitere Massnahmen werden laufend geprüft.
St.Galler Katholiken spenden 5'000 Franken
Mit der Spende von 5'000 Franken kann der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen einen Sofortbeitrag zur Linderung der grossen Not leisten. Als humanitäre Organisation ruft Caritas Schweiz alle Parteien eindringlich dazu auf, Zurückhaltung zu üben, zur Diplomatie zurückzukehren und umgehend zu deeskalieren.