Der 4:1-Erfolg gegen Genève-Servette HC war mehr als nur ein gelungener Re-Start nach der Olympia-Pause. Er war ein Statement im engen Rennen um die Play-In-Plätze. Drei Tage später wartet die nächste Westschweizer Aufgabe auf das Team von Trainer Johan Lundskog – Fribourg Gottéron.
Lakers-Führung
Das Spiel beginnt temporeich und ausgeglichen. Kleine Fehler prägen die Startphase: Erst verliert Reto Berra-Ersatz Joren van Pottelberghe beinahe die Scheibe, dann scheitert Sandro Schmid nach Lakers-Fehlpass an Melvin Nyffeler. In der 18. Minute nutzt Victor Rask einen Konter zum 1:0. Kurz vor der Pause bringt eine Strafe gegen Albrecht Fribourg für den Start ins zweite Drittel in Unterzahl.
Aufkommende Gäste
Im zweiten Drittel verpassen es die Gäste, aus einer Überzahl Kapital zu schlagen, gleichen aber wenig später aus dem Nichts aus: Ty Rattie lenkt einen Schuss unhaltbar zum 1:1 ab.
Die Lakers vorerst souverän
Eine kurze Phase mit Strafen auf beiden Seiten leitet danach die stärkste Phase der Lakers ein. Rapperswil-Jona übernimmt die Kontrolle, setzt sich fest und wird nach einer Strafe gegen Marchon belohnt: Gian-Marco Wetter trifft per Nachschuss zur erneuten Führung. Die St. Galler bleiben dominant und erzielen beinahe das 3:1, das nach Videoreview aber nicht zählt.
Späte Wende
Es sollt rückblickend ein wegweisender Moment gewesen sein. In der hektischen Schlussphase entgleitet den Lakers das Spiel. Rattie erzielt mit seinem zweiten Tor den neuerlichen Ausgleich. Und 1:23 vor Ende der regulären Spielzeit trifft Patrik Nemeth zum 3:2 für Gottéron. Für die Lakers eine höchst ärgerliche Niederlage in einem Spiel, das sie vermeintlich schon gewonnen hatten.