Baustoffstatistik 2024 erschienen
Wo gebaut wird, entstehen Aushubmaterial und Bauabfälle. Zur Erstellung von Gebäuden oder Strassen wird Sand und Gestein benötigt. Diese sogenannten Baurohstoffe werden der Natur entnommen oder per Recycling gewonnen.
Abbaureserven noch für 8 bis 53 Jahre
Im Jahr 2024 wurden im Kanton St.Gallen der Natur rund 712'000 Kubikmeter Sand, Kies und Gestein entnommen, zur Weiterverwendung im Gebäude- und Strassenbau. Dazu kommen etwa 580'000 Kubikmeter Baurohstoffmaterialien, die durch Recycling von mineralischen Bauabfällen produziert wurden. Zudem entstanden bei der Bautätigkeit unverschmutzte Aushub- und Ausbruchmaterialien von knapp 810'000 Kubikmeter.
Die bewilligten Abbaureserven dürften für zwischen 8 und 53 Jahren reichen, je nachdem, von welchen Annahmen man für diesen Blick in die Zukunft ausgeht.
Wissenswertes im Bericht der Baustoffstatistik
Mehr Details sowie Informationen zu Bauaushub und Bauabfällen, ihrer Ablagerung und ihrem Recycling bietet der Bericht «Baustoffstatistik Kanton St.Gallen 2024», der als Nummer 121 in der Reihe «Statistik aktuell» der kantonalen Statistik erscheint. Der Bericht sowie die in den Grafik verwendeten Zahlen können auf der folgenden Seite heruntergeladen werden: www.sg.ch/ueber-den-kanton-st-gallen/statistik/statistikberichte.html.
Der Bericht zur Baustoffstatistik untersteht dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien.