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Eishockey
18.02.2026
19.02.2026 18:39 Uhr

Hockey-Nati vom 2:0 ins Tal der Tränen

Konsterniert: Patrick Fischer verabschiedet sich mit einer ärgerlichen Niederlage von Olympia.
Konsterniert: Patrick Fischer verabschiedet sich mit einer ärgerlichen Niederlage von Olympia. Bild: zVg
Bitteres Ende für die Schweizer Eishockey-Nati an Olympia: Im Viertelfinal verspielt das Team von Patrick Fischer eine 2:0-Führung und scheitert nach Verlängerung erneut an Finnland.

Dabei sieht es lange gut aus – sehr gut sogar. Zum zweiten Mal in Folge erreicht die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft den Olympia-Viertelfinal – und erneut heisst der Gegner Finnland. Anders als beim 1:5 in Peking startet die Schweiz diesmal mutig und dominant.

Schweizer Doppelschlag zum 2:0

Der Lohn folgt nach einer Viertelstunde: Nach einem Fehler hinter dem finnischen Tor nutzt Damien Riat die Vorlage von Ken Jäger zum 1:0. Nur Sekunden später doppelt Nino Niederreiter mit einem Distanzschuss nach – 2:0 Schweiz.

Defensive hält lange stand

Im Mitteldrittel erhöht Finnland den Druck, die Schweiz verteidigt kompakt. Torhüter Leonardo Genoni wächst einmal mehr über sich hinaus. Auch als die Finnen das Spiel kontrollieren, bleibt die Nati gefährlich: Nico Hischier scheitert aus kurzer Distanz.

Kurz vor der zweiten Pause zittert die Schweiz kurz, als ein abgelenkter Schuss nur den Pfosten trifft – doch die Führung hält.

Später Ausgleich der Finnen

Im Schlussdrittel schnürt Finnland die Schweiz zunehmend ein. In der 54. Minute fällt der Anschlusstreffer durch Sebastian Aho. Die Finnen gehen volles Risiko, nehmen den Torhüter raus – mit Erfolg: Ein abgefälschter Schuss bringt in der 59. Minute den 2:2-Ausgleich.

K.o. in der Overtime

In der Verlängerung wird ein Wechselfehler der Schweiz bestraft. Artturi Lehkonen trifft zum 3:2 und beendet den Schweizer Traum. Finnland zieht in den Halbfinal ein und trifft dort auf Kanada.

Telegramm

Finnland – Schweiz 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) n.V.

Rho Ice Hockey Arena, Mailand, Italien
3'090 Zuschauer.

Schiedsrichter: Campbell/Dwyer (CAN), Daisy/Suchánek (USA/CZE).

Tore: 15. Riat (Jäger) 0:1. 16. Niederreiter (Suter, Kurashev) 0:2. 54. Aho (Luostarinen, Lindell) 1:2. 59. (58:48) Heiskanen (Hintz, Rantanen) 2:2 (ohne Goalie). 64. Lehkonen (Lundell, Lindell) 3:2.

Strafen: je 2-mal 2 Minuten.

Finnland: Saros; Lindell, Heiskanen; Ristolainen, Mikkola; Matinpalo, Määttä; Jokiharju; Rantanen, Hintz, Granlund; Teräväinen, Aho, Lehkonen; Kakko, Lundell, Luostarinen; Armia, Haula, Tolvanen; Kiviranta.

Schweiz: Genoni; Moser, Josi; Kukan, Siegenthaler; Glauser, Marti; Fora, Berni; Meier, Hischier, Kurashev; Niederreiter, Suter, Andrighetto; Bertschy, Thürkauf, Sandro Schmid; Riat, Jäger, Knak.

Bemerkungen: Schweiz ohne Fiala und Malgin (beide verletzt), Berra (Ersatzgoalie) und Akira Schmid (überzähliger Goalie). Finnland ohne Lehtonen, Kapanen (beide überzählig), Korpisalo (Ersatzgoalie) und Lankinen (überzähliger Goalie). 39. Pfostenschuss Heiskanen, 58. Lattenschuss Hintz.

Schüsse: Finnland 31 (4-16-10-1); Schweiz 24 (5-8-10-0).

Powerplay-Ausbeute: Finnland 0/2; Schweiz 0/2.

Thomas Renggli
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