Dabei sieht es lange gut aus – sehr gut sogar. Zum zweiten Mal in Folge erreicht die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft den Olympia-Viertelfinal – und erneut heisst der Gegner Finnland. Anders als beim 1:5 in Peking startet die Schweiz diesmal mutig und dominant.
Schweizer Doppelschlag zum 2:0
Der Lohn folgt nach einer Viertelstunde: Nach einem Fehler hinter dem finnischen Tor nutzt Damien Riat die Vorlage von Ken Jäger zum 1:0. Nur Sekunden später doppelt Nino Niederreiter mit einem Distanzschuss nach – 2:0 Schweiz.
Defensive hält lange stand
Im Mitteldrittel erhöht Finnland den Druck, die Schweiz verteidigt kompakt. Torhüter Leonardo Genoni wächst einmal mehr über sich hinaus. Auch als die Finnen das Spiel kontrollieren, bleibt die Nati gefährlich: Nico Hischier scheitert aus kurzer Distanz.
Kurz vor der zweiten Pause zittert die Schweiz kurz, als ein abgelenkter Schuss nur den Pfosten trifft – doch die Führung hält.
Später Ausgleich der Finnen
Im Schlussdrittel schnürt Finnland die Schweiz zunehmend ein. In der 54. Minute fällt der Anschlusstreffer durch Sebastian Aho. Die Finnen gehen volles Risiko, nehmen den Torhüter raus – mit Erfolg: Ein abgefälschter Schuss bringt in der 59. Minute den 2:2-Ausgleich.
K.o. in der Overtime
In der Verlängerung wird ein Wechselfehler der Schweiz bestraft. Artturi Lehkonen trifft zum 3:2 und beendet den Schweizer Traum. Finnland zieht in den Halbfinal ein und trifft dort auf Kanada.