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Eishockey
15.02.2026

Kukan lässt die Eishockey-Nati jubeln

Die Erlösung: Nach Kukans Treffer in der 62. Minute brechen bei den Schweizern alle Dämme.
Die Erlösung: Nach Kukans Treffer in der 62. Minute brechen bei den Schweizern alle Dämme. Bild: zVg
Die Schweiz sichert sich am olympischen Eishockeyturnier mit einem 4:3-Sieg n.V. gegen Tschechien den zweiten Gruppenplatz. Matchwinner ist Dean Kukan in der Overtime.

Ohne Kevin Fiala sowie Andrea Glauser und Denis Malgin muss Nati-Trainer Patrick Fischer seine Linien umbauen. Zwei offensive Blöcke mit NHL-Power, zwei Formationen mit defensiver Stabilität – darunter die Olympia-Debütanten Tim Berni und Simon Knak.

Rückstand trotz starkem Start

Die Schweiz startet engagiert, gerät aber nach einem schnellen tschechischen Angriff in Rückstand. Filip Chlapik trifft zum 1:0. Chancen durch Roman Josi, Philipp Kurashev und Kukan bleiben ungenutzt, auch weil sich die Nati mit Strafen selbst bremst.

Doppelschlag bringt die Wende

Nach dem Ausgleich durch ein Eigentor der Tschechen – Josi treibt an – folgt nächste Schweizer Volltreffer: Josi schiesst, Timo Meier staubt ab. Sein dritter Turniertreffer bringt die Schweiz 2:1 in Führung.

Thriller bis zur Verlängerung

Fehler führen zum 2:2, doch Pius Suter bringt die Nati erneut nach vorne. Ein später Treffer von Martin Necas erzwingt dennoch die Verlängerung.

Kukan mit dem Kracher

In der Overtime erobert Kukan den Puck, zieht übers Eis – und hämmert ihn zum 4:3 ins Netz. Die Schweiz jubelt, Rang zwei ist gesichert.

Damit geht die Nati den unbequemen Teams aus Deutschland und Schweden aus dem Weg und hat in den Vor-Viertelfinals eine hervorragende Ausgangslage.

Thomas Renggli
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