Die Migros-Filiale in Uznachs Zentrum ist ausgezogen. Wie geht es jetzt weiter?
Im einberufenen direkten Austausch zwischen dem Gemeinderat von Uznach und den Vertretungen der Streuli Immobilien AG sowie der Mettler Entwickler AG hat sich gezeigt, dass eine Etappierung von Baufeld A (heutiges Frohsinn Zentrum) aufgrund der Logistik kaum möglich ist. Deshalb wird ein Gesamtabbruch als beste Lösung weiterverfolgt. Damit entfällt die Möglichkeit, in den bestehenden Verkaufsräumen ein Provisorium zu betreiben.
Schwer erfüllbare Anforderungen
Die in den Verhandlungen mit den Detaillisten formulierten Anforderungen an ein neues Provisorium wären nur schwer erfüllbar. Zudem wären die Anforderungen hinsichtlich Brandschutz, Behindertengleichstellungsgesetz, Baustellenzufahrt, Sicherheit, Kundenfreundlichkeit, Staub- und anderen Immissionen in ihrer Gesamtheit sehr hoch.
Die entsprechenden Investitionen könnten voraussichtlich nicht innerhalb von zwei bis drei Betriebsjahren amortisiert werden.
Weiter hat sich gezeigt, dass Baufeld A (Zürcherstrasse) im besten Fall im Februar 2030 fertiggestellt sein könnte. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoller, den Neubau zu beschleunigen, als in ein Provisorium zu investieren.
Provisorium auf dem SBB-Areal
Der Gemeinderat wird gemeinsam mit der SBB Immobilien AG prüfen, ob auf dem SBB-Areal ein Provisorium für mehrere Jahre errichtet werden kann. Dabei werden unter anderem auch unbediente Ladensysteme in Betracht gezogen.
Erhöhte Umsätze
Der Rat nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die bestehenden Verkaufsgeschäfte im Zentrum steigende Umsätze verzeichnen.
Der Gemeindepräsident wird erneut Kontakt aufnehmen und die Betriebe bitten, ihre Rolle als Quartierversorger aktiv zu nutzen, entsprechend zu bewerben und sich noch stärker auf die Bedürfnisse der neuen Kundschaft auszurichten.