Kühlschrank-Betrüger verurteilt
Zwischen Juni und Oktober 2025 bot der heute 52-Jährige über Facebook Marketplace mehrere Kühlschränke sowie weitere Haushaltsgeräte zum Verkauf an. Interessenten wurden aufgefordert, vor der Lieferung eine Anzahlung per Twint zu leisten.
Falsche Versprechen
Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft St. Gallen versprach der Mann die Zustellung der Ware, hatte jedoch von Anfang an nicht die Absicht, die angebotenen Gegenstände zu liefern. Insgesamt sieben Personen aus verschiedenen Kantonen überwiesen daraufhin Beträge zwischen 50 und 150 Franken.
Ware nie geliefert
In sechs Fällen ging es um Anzahlungen für Kühlschränke. Ein weiteres Opfer bezahlte insgesamt 300 Franken für einen Kühlschrank, einen Tiefkühler sowie eine Teigknet- und Schneidemaschine. Die versprochenen Geräte wurden laut Staatsanwaltschaft nie verschickt.
Den Geschädigten entstand ein Gesamtschaden von 900 Franken. Einem Opfer sprach die Staatsanwaltschaft zusätzlich 100 Franken Schadenersatz zu.
Bedingte Geldstrafe und Busse
Die Staatsanwaltschaft sprach den Beschuldigten des Betrugs sowie des mehrfachen geringfügigen Betrugs schuldig. Sie verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von zehn Tagessätzen zu je 50 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren.
Zusätzlich wurde eine Busse von 1300 Franken ausgesprochen. Einschliesslich Gebühren und Auslagen belaufen sich die Verfahrenskosten auf insgesamt 2120 Franken.