Grüne wollen Ryser im Ständerat
Die 27jährige Franziska Ryser politisiert seit sechs Jahren im St. Galler Stadtparlament und war 2018 als Parlamentspräsidentin höchste St.Gallerin. Mit ihrem beruflichen Hintergrund als Maschinenbauingenieurin verfügt sie über das notwendige Rüstzeug, um bei Fragen rund um die Digitalisierung die richtigen politischen Antworten zu finden. Dazu gehört auch der Schutz persönlicher Daten und damit der Privatsphäre. Als Verwaltungsratspräsidentin der Ryser Optik AG weiss sich Ryser auch in der Unternehmenswelt zu behaupten.
Kein «Weiter-wie-bisher»
Für Franziska Ryser reicht ein «Weiter-wie-bisher» nicht aus, im die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Das gilt insbesondere für die Klimakrise. Es braucht die Offenheit, sich mit neuen Ideen auseinander zu setzen. Es braucht den Willen, sich in verschiedene Themen einzuarbeiten, unterschiedliche Meinungen anzuhören und sich anschliessend entschlossen für nachhaltige und damit generationenübergreifende Lösungen einzusetzen. Mit diesem Verständnis von Politik will sich Ryser in Bern einsetzen, für eine starke Ostschweiz und eine zukunftsgerichtete, offene Schweiz.
Unterstützung durch Patrick Ziltener, Klimaseniorinnen und Junge Grüne
An der Medienkonferenz anwesend war auch Prof. Patrick Ziltener. Er kandidierte Anfang Jahr um die Nachfolge des frei gewordenen Ständeratssitzes von Karin Keller-Sutter. Die Gleichstellungspolitik sei ein Verfassungsauftrag und damit ein Anliegen von Mann und Frau gleichermassen. Für ihn stelle sich bei dieser Wahl eine neue Ausgangslage, in der Franziska Ryser die ideale Kandidatin für den Ständerat sei. Franziska Ryser mit ihren Kompetenzen und politischen Erfahrungen stehe für eine neue Generation, die grüne Anliegen vertrete. Das freue ihn und gebe Zuversicht für die kommenden vier Jahre.
Aus der Optik der Grünen Klimasenior*innen stellte sich der Stadtparlamentarier Luc Kauf aus Wil hinter die Ständeratskandidatur von Franziska Ryser. Die Durch- und Umsetzung griffiger Instrumente zur Bewältigung der Klimakrise liege kaum mehr in der Hand seiner Generation. Darum gelte es, jüngere Kandidierende zu unterstützen. So sieht es auch Valentin Faust, der Vertreter der Jungen Grünen aus Rapperswil-Jona. Es gelte, die Anliegen und Forderungen der Klimajugend ernst zu nehmen. Franziska Ryser habe in den vergangenen Jahren mit ihrem Engagement die grüne Jungpartei nachhaltig geprägt und ihr zum Erfolg verholfen.
Mit Franziska Ryser stellen die Grünen Schweiz nun 13 Kandidatinnen für den Ständerat, mehr als jede andere Partei. Für die Grünen ist 2019 darum nicht nur das Jahr der #Klimawahl2019, sondern auch das #Frauenjahr2019.
Die offizielle Nominationsversammlung für die Mitglieder der Grünen ist auf den 13. August angesetzt.