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04.08.2026
04.08.2026 12:06 Uhr

Vermisster SUP-Fahrer aus Walensee geborgen

Die Suchmassnahmen auf dem Walensee werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und der Seerettung durchgeführt.
Die Suchmassnahmen auf dem Walensee werden durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und der Seerettung durchgeführt. Bild: Kapo GL
Am Donnerstagnachmittag überraschte ein Sturm fünf Personen mit Stand-up-Paddle-Boards (SUP) auf dem Walensee. Einer der zwei Vermissten wurde leblos aus 100 Metern Tiefe geborgen.

Am Donnerstag, 30. Juli 2026, gegen 18:55 Uhr, ging bei der Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei St.Gallen die Meldung ein, dass mehrere Personen auf dem Walensee mit Stand-up-Paddle-Boards (SUP) unterwegs waren und von einem plötzlich aufkommenden Sturm beziehungsweise starkem Wind überrascht wurden.

Fünfergruppe mit drei SUPs von Sturm überrascht

Gemäss aktuellem Ermittlungsstand gingen die insgesamt fünf Personen am Donnerstag, 30. Juli 2026, gegen 15:30 Uhr, mit drei Stand-up-Paddle-Boards beim Gäsi (Gemeinde Glarus Nord) auf den Walensee. Die Gruppe paddelte gemeinsam in Richtung Seemitte, um sich dort aufzuhalten. Als plötzlich starker Wind aufkam, gerieten die fünf Personen in Seenot. Die drei Stand-up-Paddle-Boards wurden durch den starken Wind und den Wellengang auseinandergetrieben.

Zwei Personen, von denen eine eine Schwimmweste trug, konnten sich mit ihrem SUP selbstständig ans Ufer retten. Eine weitere Person, ebenfalls mit Schwimmweste, wurde durch die Seerettung aus dem Wasser gerettet.

Zwei schlechte Schwimmer ohne Schwimmwesten

Bei den nach wie vor vermissten Personen handelt es sich um zwei 32-jährige Männer ungarischer Nationalität. Beide trugen keine Schwimmwesten und konnten nach bisherigen Erkenntnissen nicht gut schwimmen.

Vermisster in rund 100 Metern Wassertiefe gefunden

Die Suchmassnahmen, welche durch die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Seerettung durchgeführt werden, führten mittlerweile zum Auffinden einer Person. Diese konnte in einer Wassertiefe von rund 100 Metern leblos geborgen werden. Die formelle Identifikation steht noch aus. Aufgrund der grossen Wassertiefe sowie des weitläufigen Suchgebiets gestaltet sich die Suche nach der weiterhin vermissten Person besonders anspruchsvoll.

Die Einsatzkräfte beurteilen die Lage laufend und passen das Vorgehen den aktuellen Bedingungen an. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird die Kantonspolizei Glarus erneut informieren.

Kapo GL / Redaktion Linth24
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