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03.06.2026

Raiffeisenbank am Ricken blickt positiv voraus

Verwaltungsratspräsident Linus Furrer begrüsste 1550 Genosschafterinnen und Genossenschafter an der GV der grössten Raiffeisenbank der Region.
Verwaltungsratspräsident Linus Furrer begrüsste 1550 Genosschafterinnen und Genossenschafter an der GV der grössten Raiffeisenbank der Region. Bild: Markus Arnitz, Linth24
1550 Genossenschafter nahmen in Schmerikon an der Generalversammlung der Raiffeisenbank am Ricken teil. Die Bank blickt optimistisch in die Zukunft.

Wie in jedem Jahr herrschte im Festzelt der Raiffeisenbank am Ricken die besondere GV-Atmosphäre: ein Mix aus Volksfest und Geschäftsalltag.  Wobei zu sagen ist, das «Geschäftsalltag» bei Raiffeisen anders ist als bei anderen Banken. Das kommt bei den Kunden gut an.Für den musikalischen Auftakt sorgte die Harmoniemusik Fischenthal, bevor Verwaltungsratspräsident Linus Furrer die Generalversammlung eröffnete.

Zu Beginn gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der 132 verstorbenen Genossenschafterinnen und Genossenschafter. Furrer dankte zudem den Mitgliedern, die auf eine 50-jährige Zugehörigkeit zur Genossenschaft zurückblicken können. Er erinnerte daran, dass die Durchführung der Generalversammlung gesetzlich vorgeschrieben sei, zeigte sich aber erfreut über den grossen Aufmarsch. Von rund 12'900 Mitgliedern waren 1550 anwesend. Schriftliche Anträge waren keine eingegangen. Sämtliche Traktanden wurden anschliessend mit grosser Mehrheit genehmigt.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025

Eveline Rüegg, Vorsitzende der Bankleitung, blickte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Raiffeisenbank am Ricken behauptete ihre Stellung als grösste Raiffeisenbank der Region. Besonders erfreulich entwickelte sich das Anlage- und Vorsorgegeschäft.

Wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht, erhöhte sich die Bilanzsumme 2025 auf rund 2,3 Milliarden Franken. Die Kundenausleihungen stiegen auf über 2 Milliarden Franken, während die Kundeneinlagen ebenfalls zulegten. Der Jahresgewinn belief sich auf rund 2,5 Millionen Franken. Damit erzielte die Bank trotz des anspruchsvollen Zinsumfelds erneut ein solides Ergebnis.

Rüegg führte einen Teil des Erfolgs auf die umfassende Modernisierung des Hauptsitzes zurück. Seit dem Umbau hätten die Beratungsgespräche dank der verbesserten Infrastruktur deutlich zugenommen.

  • Eveline Rüegg, Vorsitzende der Bankleitung der Raiffeisenbank am Ricken. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank am Ricken. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Werte der Raiffeisenbank am Ricken. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Erfolgreiche Zahlen zum Jahresende 2025. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Als Überraschung kam der Schweizer Komiker Michel Gammenthaler. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Dass Michel Gammenthaler auch Zauberei beherrschte, zeigte er, indem er aus einem Frottétuch ein Poulet formte. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Musikalische Einstimmung durch die Harmoniemusik Fischenthal. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsrat und Bankleitung bezeichnete Rüegg als offen und vertrauensvoll. Der Verwaltungsrat traf sich im vergangenen Jahr zu elf ordentlichen Sitzungen mit der Bankleitung. Hinzu kamen regelmässige Telefonkonferenzen und weitere Austausche. Ein besonderes Anliegen sei der Bank die faire Behandlung aller Kundinnen und Kunden. Gute Konditionen sollten nicht nur Neukunden erhalten, sondern auch bestehende Kunden;  und dies möglichst ohne besondere Nachfrage. Positiv aufgenommen wurde die Ankündigung, die Genossenschaftsscheine erneut mit dem maximal zulässigen Zinssatz von sechs Prozent zu verzinsen.

Wechsel im Verwaltungsrat

Die Vorsitzende der Bankleitung stellte zudem Dominik Müller als neuen Leiter Vertrieb vor. Gleichzeitig machte sie auf die Berufsmesse vom 12. bis 14. November in Eschenbach aufmerksam. Nach mehreren erfolgreichen Amtsjahren verlässt Bettina Jud den Verwaltungsrat. Auf eine Ersatzwahl wurde bewusst verzichtet. Die Nachfolge soll an der nächsten Generalversammlung geregelt werden.

Sponsoring sorgt für Diskussion

Bei der allgemeinen Umfrage meldete sich ein Genossenschafter kritisch zu Wort. Er vertrat die Ansicht, die Bank unterstütze mit ihrem Sponsoring teilweise Personen oder Organisationen, denen es bereits gut gehe. Menschen mit grösserem Unterstützungsbedarf sollten seiner Meinung nach stärker berücksichtigt werden.

Eveline Rüegg widersprach dieser Einschätzung. Die Bank nehme ihre soziale Verantwortung sehr ernst und unterstütze zahlreiche Projekte in der Region. Als Beispiel nannte sie die Spitex Linth. Darüber hinaus würden Schulen und Hilfsorganisationen mit Vergabungen unterstützt, die gar nicht unter den Begriff Sponsoring fielen. Zudem profitierten lokale Vereine regelmässig von den Aktivitäten der Bank.

Wiedersehen in einem Jahr

Zum Abschluss gab die Bank bereits den Termin für die nächste Versammlung bekannt: Die Generalversammlung 2027 findet am 21. Mai statt.

Markus Arnitz, Linth24
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