• Robert Hegner schreibt:
«Im letzten Stadtjournal wurde der «Klima-Monitor» der Stadt Rapperswil-Jona vorgestellt. Auf der entsprechenden Website werden dutzende von Indikatoren aufgeführt, die zeigen sollen, «wo die Stadt bei ihren Klimazielen steht».
Da sehen wir zum Beispiel, dass wir in Rapperswil-Jona unter anderem noch exakt 300 öffentliche Parkplätze abbauen sowie 37 Ladestationen neu bauen müssen, bis wir unser Klima als gerettet betrachten können. Und natürlich noch ganz viel CO2-Emissionen einsparen.
Etwas ratlos lässt mich dieser Klima-Monitor aber dennoch zurück. Ging es bei der ganzen Klima-Thematik nicht ursprünglich mal darum, die Erderwärmung zu stoppen? Wäre also nicht der einzig relevante Indikator der, um wievele Grad Celsius diese städtischen Massnahmen unseren Erdball bereits abkühlen konnten? Diesen Indikator sucht man allerdings vergeblich.
Könnte es also sein, dass es eben doch keinen monokausalen Zusammenhang zwischen dem menschgemachten CO2-Ausstoss und der befürchteten Erderwärmung gibt? Müssen wir uns evtl. eingestehen, dass sich das Weltklima nicht um die 84 «Hochbauprojekte mit Standard Minergie» in Rappi-Jona schert? Kann es am Ende gar sein, dass all diese teuren Klimamassnahmen längst zum Selbstzweck verkommen sind, um «grünen» Subventionsjägern die Taschen zu füllen?»
PS: Dieser Text bezieht sich den «Klima-Monitor» von Rapperswil-Jona, nachzulesen hier: https://klima-monitor.rapperswil-jona.ch/indicators