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19.05.2026

Firmenmobilität stützt OSTWIND

Der Tarifverbund OSTWIND traf sich zur 15. ordentlichen Generalversammlung in der Serviceanlage der Thurbo AG in Weinfelden.
Der Tarifverbund OSTWIND traf sich zur 15. ordentlichen Generalversammlung in der Serviceanlage der Thurbo AG in Weinfelden. Bild: zVg
An der Generalversammlung informierte der Tarifverbund OSTWIND über das Umsatzwachstum 2025, die Zunahme von Mobilitätspartnerschaften mit Firmen und Herausforderungen um myRIDE.

An der 15. ordentlichen Generalversammlung vom 13. Mai 2026 in der Serviceanlage der Thurbo AG in Weinfelden blickte der Tarifverbund OSTWIND auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Umsatz 2025 übertraf bisheriges Rekordjahr 2024

Der Umsatz aus Fahrausweisverkäufen stieg im Geschäftsjahr 2025 um 4.5 Prozent auf rund 261 Millionen Franken. Damit übertraf der OSTWIND das bisherige Rekordjahr 2024 nochmals leicht. Besonders stark entwickelte sich erneut das Geschäft mit Firmenabonnements. Nachdem mit «Bühler Mobility» im Vorjahr ein erster Meilenstein gesetzt wurde, konnten 2025 sechs weitere Unternehmen für nachhaltige Mobilitätslösungen gewonnen werden, darunter SFS, Leica Geosystems und VAT.

Firmenmobilität als Wachstumstreiber

«Firmenmobilität entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Wachstumstreiber für den öffentlichen Verkehr. Unternehmen suchen konkrete Lösungen für nachhaltige Mobilität und der öV wird dabei immer stärker Teil moderner Arbeitgeberstrategien», sagt Michel Pfirter, Geschäftsführer des Tarifverbunds OSTWIND.

Abschwächung der Wachstumsdynamik

Die gemeinsam mit Unternehmen entwickelten Mobilitätskonzepte sollen Mitarbeitende gezielt zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr bewegen. Gleichzeitig will der OSTWIND die neu gewonnenen Kundinnen und Kunden langfristig an den öV binden. Dies wird auch mit Blick auf das nationale Branchenprojekt myRIDE immer wichtiger, welches die künftige Tarif- und Vertriebslandschaft des öffentlichen Verkehrs stark prägen dürfte. Trotz des erneuten Rekordergebnisses zeigt sich eine Abschwächung der Wachstumsdynamik. Sowohl die Anzahl verkaufter Fahrausweise als auch die Umsatzzunahme entwickelten sich weniger stark als in den Vorjahren. Der OSTWIND sieht darin ein Zeichen für ein zunehmend stabiles Marktniveau.

«Die starken Nachholeffekte nach der Pandemie sind weitgehend abgeschlossen. Umso wichtiger wird es, neue Kundengruppen zu erschliessen und bestehende Kundinnen und Kunden dauerhaft für den öffentlichen Verkehr zu begeistern», sagt Thomas Baumgartner, Präsident der Verwaltung des Tarifverbunds OSTWIND.

2 Milliarden Personenkilometer

Im Verbundgebiet wurden 2025 insgesamt rund 2 Milliarden Personenkilometer mit dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt. Durchschnittlich kaufte jede im OSTWIND Gebiet wohnhafte Person pro Jahr 17 Billette im Einzelreiseverkehr.

Der Geschäftsbericht 2025 kann online unter gb2025.ostwind.ch eingesehen werden.

Tarifverbund OSTWIND / Redaktion Linth24
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