Die Nutzung generativer künstlicher Intelligenz (GenKI) verändert den Arbeitsalltag von Fach- und Führungspersonen zunehmend grundlegend. Zu diesem Schluss kommt eine qualitative Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die die Auswirkungen der täglichen Nutzung von GenKI untersucht hat.
Während die Technologie vor allem als entlastend erlebt wird, zeigt die Studie auch neue Herausforderungen auf.
Mehr Effizienz
Die Befragten setzen GenKI vor allem für das Verfassen und Überarbeiten von Texten, die Strukturierung von Informationen sowie die Ideenentwicklung ein. Die tägliche Nutzung wird dabei mehrheitlich positiv bewertet.
Viele Teilnehmende berichten laut Studie von Stolz und Zufriedenheit, wenn mithilfe der Technologie bessere Ergebnisse erzielt oder Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden konnten.
«Wenngleich ein Teil der Befragten steigende Erwartungen an Produktivität und den Druck, mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten, als belastend empfindet, wird GenKI überwiegend als entlastend erlebt», sagt Julia Kornfeind, Co-Studienleiterin.