9 Schüsse, 5 Tore – effizienter kann ein Mitteldrittel kaum ausfallen. Die Schweiz spielt sich in der ausverkauften Zürcher Arena in einen regelrechten Rausch und nutzt vor 10'000 euphorisierten Zuschauern fast jede sich bietende Gelegenheit eiskalt aus.
Malgin macht den Auftakt
Den Auftakt macht ZSC-Stürmer Denis Malgin in der 26. Minute: In Unterzahl entwischt er nach schöner Vorarbeit von Nico Hischier und trifft zum 1:0. Ein Tor, das den Dammbruch einleitet. Denn nur wenig später bricht das Spiel der Deutschen komplett auseinander.
Dammbruch im Mitteldrittel
Dreieinhalb Minuten nach dem Führungstreffer steht es bereits 3:0. Sven Andrighetto und Christoph Bertschy erhöhen mit zwei weiteren Treffern in kurzer Folge und lassen die Halle endgültig beben.
Und die Schweiz bleibt hungrig. In Überzahl schlagen danach auch Nico Hischier und Roman Josi zu und stellen noch im Mitteldrittel auf 5:0.
Mit Tempo, Übersicht und Präzision
Was dabei fast ebenso beeindruckt wie die Effizienz: die Art und Weise, wie diese Tore herausgespielt werden. Mit schnellem Direktspiel, viel Übersicht und perfektem Timing erinnern die Angriffe der Schweizer phasenweise an Tiki-Taka auf dem Eis – die deutsche Defensive läuft dabei oft nur noch hinterher.
Souverän auf Viertelfinalkurs
Einziger Wehrmutstropfen: Nach dem Gegentreffer in der 56. Minute bleibt Torhüter Leonardo Genoni der Shutout verwehrt. Trotzdem: Nach drei Spielen befinden sich die Schweizer souverän auf Viertelfinalkurs – und dürften die Euphorie nochmals auf eine höhere Wahrnehmungsstufe heben.
Im nächsten Spiel trifft das Team von Headcoach Jan Cadieux am Mittwochnachmittag auf Österreich.