Dabei hatte der FC Winterthur im Letzigrund vor 8186 Zuschauern einen Traumstart erwischt und führte zur Pause mit 2:0. Mann der ersten Halbzeit war Pajtim Kasami, der beide Treffer erzielte.
Zeidler reagiert früh
GC-Trainer Peter Zeidler reagierte früh und setzte bereits nach einer halben Stunde ein offensives Zeichen: Er nahm Sechser Hassane vom Feld und brachte mit Lee einen zusätzlichen Angreifer. Es sollte eine Massnahme von entscheidender Bedeutung gewesen sein – allerdings mit gewisser Verzögerung.
GC zunächst harmlos
Zunächst blieb GC auch mit mehr Offensivpower harmlos. Den Zürchern fehlte es im Spiel nach vorne an Ideen, Tempo und Durchschlagskraft, während Winterthur defensiv kompakt stand und kaum Chancen zuliess.
Wende innert 10 Minuten
Ausgangspunkt für die GC-Rückkehr war ein Winterthurer Handspiel im Strafraum – und ein (korrekter) Penalty. Dirk Abels verwandelte in der 60. Minute eiskalt - und brachte GC zurück. Nun wankte Winterthur – und das Heimteam fand die Überzeugungskraft quasi per Knopfdruck.
Und plötzlich lief alles wie von alleine. Lee traf nach einem schnellen Gegenstoss in der 62. Minute zum Ausgleich. Nun war Winterthur mit einem Bein in der Challenge League.
Abels zum Zweiten
Und die Situation für die Gäste verschärfte sich weiter. Abels nutzte den GC-Schwung in der 70. Minute zum 3:2. Der Jubel (und die Erleichterung) beim Rekordmeister war schier grenzenlos – und der Frust bei den Gästen allgegenwärtig.
GC in der Barrage gegen Vaduz oder Aarau
Und daran änderte sich nichts mehr. Die Zürcher brachten die knappe Führung über die Distanz und stürzten die tapferen Winterthurer ins Tal der Tränen – und in die Challenge League. Doch auch für GC ist in dieser Saison noch nichts gewonnen. Das Schicksal des Rekordmeisters entscheidet sich in der Barrage gegen Vaduz oder Aarau – am 18. Mai und am 21. Mai.