Die Pandemie prägt Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bis heute. Während viele Debatten weiterhin emotional geführt werden, steht die Schweiz im Herbst 2026 erneut vor einer wichtigen politischen Entscheidung: der Revision des Epidemiengesetzes.
Diese soll den rechtlichen Rahmen für künftige Massnahmen wie Lockdowns oder Maskenpflichten definieren.
Genau hier setzt Wynigers Film an: Er fragt, auf welcher Grundlage weitreichende Entscheide künftig gefällt werden sollen und ob die damaligen Massnahmen ausreichend evidenzbasiert analysiert wurden.
Der Film versteht sich nicht als Anklage, sondern als Einladung, die Ereignisse der Corona-Zeit mit zeitlichem Abstand neu zu betrachten. Auf Basis verfügbarer Daten und unterschiedlicher Stimmen zeichnet Wyniger ein differenziertes Bild der damaligen Krisenpolitik und ihrer Folgen.
Im Zentrum steht die Frage, ob die Massnahmen verhältnismässig waren und ob sie ihr Ziel erreicht haben.