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10.05.2026
11.05.2026 09:01 Uhr

Muttertag in Kempraten

Zum Muttertag erhält das Team der Franziskus Kirche Kempraten Verstärkung: Kathrin Trüb wird von Robert Schätzle vorgestellt.
Zum Muttertag erhält das Team der Franziskus Kirche Kempraten Verstärkung: Kathrin Trüb wird von Robert Schätzle vorgestellt. Bild: Markus Arnitz, Linth24
Mit Musik von Mozart und Rheinberger feierte die St. Franziskuskirche Kempraten den Muttertags-Gottesdienst.

Der Muttertag ist bei den Meisten ein Tag mit Blumen, Karten und Familienessen. In der St. Franziskuskirche Kempraten erhielt er am Sonntag aber auch eine stille, feierliche und musikalisch eindrückliche Note. Pfarrer Andreas Schönenberger und Diakon Robert Schätzle gestalteten eine Eucharistiefeier, die den Müttern gewidmet war. Getragen von warmen Worten, persönlichen Gedanken und eindrucksvoller Chormusik.

Chor aus Zürich-Höngg

Der Frauenchor Zürich-Höngg verlieh dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre. Mit Werken von Josef Gabriel Rheinberger und Wolfgang Amadeus Mozart füllten die Sängerinnen den Kirchenraum mit feinen, kraftvollen Klängen. Die gewählten Stücke passten perfekt zum Charakter der Feier: ruhig, würdevoll und menschlich nahbar. Die harmonischen Passagen von Rheinberger legten sich wie ein Mantel über die Gemeinde.

  • Womit könnte man in der Rosenstadt den Muttertag sonst willkommen heissen? Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Pfarrer Andreas Schönenberger (l.), Diakon Robert Schätzle. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Frauenchor Zürich-Höngg mit Werken von Rheinberger und Mozart. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Frauenchor Zürich-Höngg mit Werken von Rheinberger und Mozart. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Frauenchor Zürich-Höngg mit Werken von Rheinberger und Mozart. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Pfarrer Andreas Schönenberger. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Robert Schätzle mit passenden Worten aus dem Evangelium: «Ich lasse euch nicht als Waisen zurück». Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Engelsstimmen am Muttertags-Gottesdienst. Frauenchor Zürich-Höngg mit Werken von Rheinberger und Mozart. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Hühnerhaut-Momente bei Musik von Rheinberger. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Sie hoben die Messe über den normalen Sonntag hinaus: Frauenchor Zürich-Höngg mit Werken von Rheinberger und Mozart. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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«Nicht als Waisen zurück»

Im Zentrum der Predigt von Diakon Robert Schätzle stand ein Satz Jesu aus dem Johannesevangelium: «Ich lasse euch nicht als Waisen zurück.» Worte, die zunächst nach Trost klingen und die doch erstaunlich aktuell wirken.

Schätzle spannte den Bogen in die heutige Zeit. Viele Menschen fühlten sich trotz digitaler Vernetzung allein, überfordert oder innerlich heimatlos. Familien würden kleiner, Beziehungen brüchiger und der Alltag oft hektischer. Gerade in einer solchen Gesellschaft seien Mütter vielfach jene Menschen, die Halt geben, zuhören, auffangen und Orientierung schenken. Nicht perfekt, nicht ohne Sorgen aber mit einer Präsenz, die Sicherheit vermittelt.

Der Diakon machte deutlich, dass Muttersein weit über biologische Verwandtschaft hinausgehen könne. Es gehe um Fürsorge, Geduld und um das Gefühl, nicht allein durchs Leben gehen zu müssen. Der Satz Jesu bekomme dadurch am Muttertag eine besondere Bedeutung: Niemand soll sich verlassen fühlen. Liebe und Nähe seien das Gegenteil vom Gefühl der Verlassenheit.

  • Robert Schätzle stellt den Kirchenbesuchern Kathrin Trüb vor. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Kathrin Trüb wird sich künftig insbesondere den Anliegen und Projekten der Jugend widmen. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Kathrin Trüb erhält das Tau- oder Antoniuskreuz. Es gilt als Heilszeichen, Symbol für den Schutz Gottes, den Frieden und als franziskanisches Zeichen, das von Franz von Assisi besonders geschätzt wurde. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Willkomen in der Gemeinde! Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Grussworte von Kathrin Trüb. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Ein neues, sympathisches Gesicht im Team der Farnziskuskirche Kempraten. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Nicola Schätzle. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Ein letzter Segen zum Schluss. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Dieses mal im Rampenlicht: die fleissigen Frauen, die alles für den Apéro bereit stellten. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Apéro nach dem Muttertags-Gottesdienst. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Apéro nach dem Muttertags-Gottesdienst. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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Verstärkung fürs Kirchenteam

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde zudem Kathrin Trüb als neue Mitarbeiterin im Kirchenteam begrüsst. Sie wird sich künftig insbesondere den Anliegen und Projekten der Jugend widmen. Die Begrüssung fiel herzlich aus und wurde von der Gemeinde mit Applaus aufgenommen.

Kirche mit Charisma

Feiern in Kempraten haben immer ein besonderes Charisma. Ein Grund ist die Architektur des Kirchenraums, der trotz seiner Grösse,  eine für die meisten Kirchen ungewohnte, warme Stimmung verbreitet, die sich nach «Ankommen im Wohnzimmer» anfühlt. Darin liegt die Stärke dieser Kirche. So kann zwischen Chorgesang, Gebet und Predigt ein Ort entstehen, der Raum lässt für persönliche Gedanken; und an diesem Sonntag auch für Erinnerungen an Mütter, Grossmütter oder andere Menschen, die im Leben Spuren hinterlassen haben

Markus Arnitz, Linth24
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