Am Samstag wurde das Städtchen zu einer sonnigen Festmeile. Über den ganzen Tag flanierten die Marktbesucher bei den gut 90 Marktständen vorbei. Mütter nutzten den Maimarkt als Muttertagsausflug mit der Familie. Einmal ohne Autos im Städtchen dafür der Duft von Gewürzen, gebratenen Mandeln, Magenbrot, Käse oder Grillwurst. Die Kundschaft staute sich vor dem Clacé-Stand. Das Schlendern von Stand zu Stand mit unterschiedlichsten Angeboten und das spontane Treffen von Bekannten und Freunden gehört zum Jahrmarkt.
Gelungener Maimarkt in Uznach
Standort ist Chefsache
Dass alles reibungslos verlief, lag an der Vorarbeit des Marktchefs in der Gemeinde. Peter Seliner verteilte die Standplätze, Koordinierte die Händler, reservierte die Stromanschlüsse, kontrollierte die Sicherheit, sorgte für WC und plante die Umfahrung des Marktortes. «Wenn jeder Händler seinen Platz hat und zufrieden ist, bin auch ich zufrieden», meinte der Marktchef.
Veränderter Stellenwert
Ein Markttag hat nicht mehr den gleichen Stellenwert wie vor Jahren. Das Konsumverhalten hat sich gewandelt. Heute schlendert man durch den Markt, begrüsst Freunde, begutachtet die Auslagen. Früher besuchte man den Warenmarkt um Geräte zu kaufen, die man bei der Saisonarbeit einsetzen konnte. Das Karussell auf dem Kirchplatz war die einzige Nostalgie. Hier konnten sich die Kleinkinder einen Spass leisten. In der digitalen Zeit hat der Maimarkt bewiesen: «attraktive Markttage haben bis heute nichts an Beliebtheit eingebüsst»
Essen mit Genuss
Eine gemütliche Atmosphäre erlebten die Besucher an der Street Food Meile auf dem Schulhausplatz. Dieser neue Trend wurde aus aller Welt übernommen. Die an mobilen Essständen frisch zubereiteten Spezialitäten wurden zu einem internationalen Street-Food-Festival, das unterschiedliche Esskulturen widerspiegelte. Die Spezialitäten wurden mit viel Liebe zubereitet.
Wem Street Food nicht zusagte, genoss im Städtchen eine feine Wurst vom Grill, eine deftige Gerstensuppe mit einem Uzner-Bier.