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Kanton
05.05.2026
05.05.2026 17:35 Uhr

Stipendiengesetz breit unterstützt

Zukünftig sollen im Kanton St.Gallen mehr Personen in Ausbildung Anspruch auf Stipendien haben und höhere Beiträge erhalten. (Symbolbild)
Zukünftig sollen im Kanton St.Gallen mehr Personen in Ausbildung Anspruch auf Stipendien haben und höhere Beiträge erhalten. (Symbolbild) Bild: Pixabay: Gerd Altmann
Das neue Stipendiengesetz des Kantons St.Gallen mit Vereinfachungen, Verbesserungen und einer Ausweitung wird in der Vernehmlassung unterstützt. Die Regierung hat es verabschiedet.

Das geltende Gesetz über die staatlichen Stipendien und Studiendarlehen des Kantons St.Gallen ist über 50 Jahre alt. Der Kantonsrat hat im Jahr 2023 eine Totalrevision gefordert. Die Regierung hat daraufhin einen Entwurf für ein neues Gesetz erarbeitet. Er sieht gezielte Verbesserungen der Leistungen vor. Zukünftig sollen mehr Personen in Ausbildung Anspruch auf Stipendien haben und sie sollen im Durchschnitt höher ausfallen als bisher.

Resonanz positiv

Die Regierung hat den Entwurf im Dezember 2025 in die Vernehmlassung gegeben. Die Vernehmlassungsteilnehmenden bewerten die Totalrevision insgesamt positiv. Sie unterstützen die Stossrichtungen der Vorlage grossmehrheitlich. Einhellige Zustimmung haben die Aktualisierung von Sprache und Begriffen sowie die Orientierung am Stipendienkonkordat gefunden. Auch Vereinfachungen im Verfahren, die Reduktion von Fehlanreizen und das neu zinslose Darlehen werden allgemein begrüsst.

Jährliche Mehrausgaben von 2,5 bis 3 Millionen

Der Fokus auf gezielte Leistungsverbesserungen wird ebenfalls grossmehrheitlich begrüsst. Der anrechenbaren Elternbeitrag bei tiefem Einkommen soll reduziert werden und das Maximalstipendium im Tertiärbereich soll erhöht werden. Die Anpassungen bei der Bemessung müssen nach dem Erlass des Gesetzes in der Verordnung noch konkretisiert werden. Es wird damit gerechnet, dass die Leistungsverbesserungen Mehrausgaben in der Grössenordnung von jährlich 2,5 bis 3 Millionen Franken verursachen.

Staatskanzlei Kanton St.Gallen / Redaktion Linth24
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